- 1. Bauabschnitt
- Name: Hermann-Josef Haus,
- Erstbezug: 8. Mai 1960
- Gebäudetyp: Multifunktionshaus
- Belegung/Nutzung:
- Keller: Werkstätten für Schlosserei, Elektriker, Sanitär, Schweißerei, Schulwerkstatt, Bastelraum für Ordensschwestern
- Erdgeschoß: Heimschule
- 1./2. Etage: 4 „Familiengruppen“ (Koedukation, Geschwister)
- 3. Etage: 2 Gruppen für Haushaltungsschülerinnen

Das Hermann-Josef Haus, auch Haus Hermann-Josef genannt, wurde örtlich an der Stelle des alten Mädchenhauses aus der Vorkriegszeit im Jahr 1960 errichtet und 2010 abgerissen.
Das Hermann-Josef Haus wurde für sehr unterschiedliche Funktionen genutzt. Im Keller waren Wärmetauscher für Heißwasser und Werkstätten für Hausmeisterarbeiten untergebracht. Im Erdgeschoß befand sich die Heimschule und im obersten Stockwerk Wohneinheiten für Haushaltsschülerinnen. Außerdem verfügte jede „Familiengruppe“ über einen eigenen Kellerraum für Kinderräder, Roller und Gartengeräte. In den 60er Jahren wurde ein Raum im Keller für die Pfadfindergruppen genutzt.
Bis Anfang der siebziger Jahre änderten sich die Gruppenleitungen nach dem Wiederaufbau kaum. Geleitet wurden sie überwiegend von den Ordensschwestern vom armen Kinde Jesus. Das änderte sich erst als Direktor Abeln 1971 in den Ruhestand ging und die Ordensschwestern das Kinderheim verlassen hatten.
OWM Herr Thie
Mit Direktor Rolando Da Costa Gomez begann im Kinderheim ab 1972 der Wandel zu einer modernen Pädagogik. Die Gruppen wurden von der Zeit an von pädagogischen Fachkräften geführt und betreut. Leider liegen uns aus dieser Zeit keine verlässlichen Namenslisten vor.