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  1. Auch für mich war es eine schöne Zeit!
    Auch wenn ich kein Waisenkind war.
    Mein Vater hat in diesem Heim 40 Jahre gearbeitet. Ich habe infolge dessen meine Kindheit dort verbracht und habe viele schöne Erinnerungen daran!
    1962-1982

    • Hallo Michael,ich habe von 1979 bis 1991 in Sülz gearbeitet,bei von Nordhausen und im Tagesheim,
      leider ist bis auf meine Arbeitsstätte alles abgerissen,somit ist das tolle Gefühl für diesen Wohnbereich abgerissen.
      Vielleicht kennen Sie mich noch
      Brigitte Leipelt,heute 72 Jahre jung und im Ruhestand..
      Gruß Biggi

  2. “Gabi” hat an Kinderheim Köln-Sülz geschrieben:
    “Großen Respekt was Ihr zusammen erreicht habt! Beste Grüße – Gabi …”

  3. Hallo zusammen,

    Mein Name ist Markus Kellner. Ich denke einige der “Ehemaligen” kannten meinen Vater oder meinen Opa. Beide waren im Waisenhaus als Erzieher tätig. Mein Vater als Gruppenleiter im Haus Ursula und mein Opa vorher als Leiter des Lehrlingsheim.
    Ein großes Kompliment an alle Forumsteilnehmer. Über meinen Vater war das Waisenhaus auch ein Teil meiner Kindheit.

    • Dear Markus:
      It was a pleasure to read the name Kellner and what it means in conjuinction with the Kinderheim Suelz. Your grandpa took over the leadership of the Lehrlingsheim in 1952, at the same time I became one of the group Johannes Kellner was in charge of. My room was on the first floor, above Mr. Kellner’s office. At the time I was attending the Handelsschule Koeln until 1954. My time at the Lehrlingsheim was enjoyable, mainly on account of your grandpa and the staff working with him and for him. On occasion he allowed me to use the typewriter in his office. He had a wonderful family where everybody was musically inclined. For many years I kept in contact with Mr. Kellner and remember very well his tiny handwriting. He enjoyed the respect of everybody.

      My best wishes from America, the country I emigrated to in 1963.

      Sincerely,
      Manfred Brusseler

  4. Guten Tag alle miteinander, mit großem Interesse lese ich hier die div. Kommentare. Erst nach dem Tod meines Vaters Ferdinand Wolff, erfuhr ich von dessen Adoption, später erfuhr ich, daß er auch noch mehrere Geschwister hatte. Alle Kinder waren wohl ab 1923 im Kinderheim Köln, Sülzgürtel.
    Ich suche immer noch nach den Adoptionsunterlagen sowie nach dem Verbleib der Geschwister. Da ich hier lese, daß die Kinder namentlich in diesem Buch aufgeführt sind, und es dieses Buch wohl nicht mehr gibt, möchte ich fragen, ob jemand im Namensverzeichnis nachsehen kann. Auch für jegliche Tipps zur Suche der Unterlagen bin ich sehr dankbar:
    Ferdinand Wolff *1913 (mein Vater), Katharina u. Paul Wolff; Caspar (od. Ansgar), Norbert u. Helena Josephine Blum sind die Geschwister.
    vielen lieben Dank!

  5. Ja, Respekt, aber auch Danke, dass die Tochter von Heinz Mohnen
    noch die Kraft und Einsicht gefunden hat, dass eine Änderung erforderlich war.!

  6. Statement des KRF KinderRechteForums zur Umbenennung des Heinz-Mohnen-Platzes in „Platz der Kinderrechte“

    Montagabend, 31. August 2020: Beim KRF flattert eine gute Nachricht rein, die bei allen für ein Lächeln sorgt. Bei der Abstimmung zur Umbenennung des Heinz-Mohnen-Platzes fiel die Wahl einstimmig auf „Platz der Kinderrechte“. Wir freuen uns riesig!

    Bereits zwei Mal feierte das KRF auf diesem Platz das Kinderrechtefest – symbolisch haben wir ihn schon damals „Platz der Kinderrechte“ genannt. Für uns ist die Namensänderung vor allem ein Symbol. Ein Symbol, dass an die historische Bedeutsamkeit des Platzes als ehemaligen Standort des Kinderheimgeländes erinnert. Und ein Symbol, um nachhaltig und wiederkehrend auf die Rechte von Kindern aufmerksam zu machen.

    Insbesondere durch die Nähe unserer Geschäftsräume, die direkt am Platz der Kinderrechte liegen, fühlen wir uns mit diesem Platz verbunden. Seit Beginn der Diskussionen über eine Namensänderung haben wir uns für den Platz der Kinderrechte stark gemacht und den FEKS e.V. – Förderverein für Erinnerungsorte Kinderheim Sülz e.V. bei seinen Bestrebungen, aus dem ehemaligen Kinderheimgelände einen Erinnerungsort zu schaffen, unterstützt; gemeinsam mit vielen engagierten Menschen und der Unterstützung der Bezirksbürgermeisterin Frau Blömer-Frerker. Jetzt warten wir gespannt auf die offizielle Umbenennung vor Ort.

    Das KRF freut sich auf eine Zukunft, in der wir, andere gemeinnützige Organisationen und viele Familien am Platz der Kinderrechte auf die Rechte der Kinder aufmerksam machen und ein Bewusstsein für sie schaffen, von dem Kinder und Jugendliche der Stadt profitieren können.

  7. Manfred Brüsseler schreibt:
    “Meine Gratulation geht an alle die es geschafft haben, die Lokalgeschichte in Suelz so zu gestalten wie es sich gehoert. Alle Achtung!!!
    Herzliche Gruesse aus Amerika,
    Manfred”

  8. Express | Köln/Von Ayhan Demirci 03.09.20, 12:22 Uhr

    Kommentar: Platz der Kinderrechte: Kölner „Sieg der Kinder” bringt auch Schmerzhaftes.

    Seit gut eineinhalb Jahren ist der Heinz-Mohnen-Platz in Köln ein öffentliches Thema. EXPRESS hatte die NS-Vergangenheit des ehemaligen Kölner Stadtdirektors aufgedeckt. Der nach ihm benannte Platz wird jetzt zum Platz der Kinderrechte. Die ehemaligen Sülzer Heimkinder feiern die Entscheidung, doch die Entscheidung hat auch eine schmerzhafte Seite, sagt unser Autor. Der EXPRESS-Kommentar.

    “Der Sieg der Kinder, die die Erinnerungshoheit über das Heimgelände zurückerobert haben, bringt schmerzhafte Konsequenzen mit sich. Die Angehörigen des ehemaligen Oberstadtdirektors müssen damit leben, dass der Name Mohnen an dieser Stelle getilgt wird.

    Doch auch hier gibt es Versöhnliches. Respekt gebührt der Tochter Heinz Mohnens, die im Laufe der Kontroverse Mitglied des Erinnerungsvereins des Sülzer Kinderheims wurde und begann, sich für die Belange der Ehemaligen einzusetzen.

    Es ist unmöglich, der Person Heinz Mohnen gerecht zu werden. Der Sohn eines Reichsbahners, der in Köln-Ehrenfeld aufwuchs, war Mitglied der NSDAP, der SA und einer Sonderorganisation der Wehrmacht. Was genau zwischen 1933 und 1945 geschah, wissen wir nicht. Was wir wissen, ist: Nach 1945 zog Prof. Dr. Heinrich Leo Mohnen es vor, darüber zu schweigen.

    Was bleibt, ist die Erinnerung an einen talentierten, fähigen Juristen und Verwaltungschef. Er war ein guter, liebevoller Vater, sagt sein einziges Kind. So steht der Platz der Kinderrechte auch für Vergebung und Trost.”

  9. Beschlussprotokoll
    über die Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal in der Wahlperiode 2014/2020 am
    Montag, dem 31.08.2020, 16:00 Uhr bis 17:50 Uhr, Großer Sitzungssaal (7.Etage),
    Aachener Str. 220, 50931 Köln
    https://ratsinformation.stadt-koeln.de/getfile.asp?id=787513&type=do&

    9.1.2 Umbenennung des Heinz-Mohnen-Platzes in Köln-Sülz 2010/2020
    Geänderter Beschluss:
    1.Die Bezirksvertretung Lindenthal beschließt, den Heinz-Mohnen-Platz in Köln-Sülz umzubenennen.
    2.Die Bezirksvertretung Lindenthal beschließt die vom Zentralen Namensarchiv vorgeschlagene und geprüfte Platzbezeichnung Platz der Kinderrechte.

    Abstimmungsergebnis: Einstimmig zugestimmt

  10. Guten Tag, mein Name ist Frau Steinfeld und wohne jetzt in dem Altenpflegeheim, das damals das Kinderheim war. Ist schon merkwürdig, dass ich da wohne, denn meine Schwester war auch nach dem zweiten Weltkrieg in der Einrichtung und hat mir etliche Sachen erzählt. Ich denke mal, dass alles seinen Sinn hat LG

  11. Klaus Grube habe ich nur einmal persönlich gesehen und kennen gelernt. Dass er so krank war, habe ich nicht gewusst. Darum bedaure ich es ganz besonders, dass er, die Umbenennung, die hoffentlich am 3. Oktober 2020 endlich statt findet, nicht mehr persönlich mit erleben kann! Seiner Frau und Familie auf diesem Wege “Meine aufrichtige Teilnahme!” Auch hier erkennt man wieder eine Ironie des Schicksals!

  12. Nun ich war auch ein Kind in dem Kinderheim als Säugling ab gegeben worden und dann nach 17 Jahren auf die Strasse der Stadt Köln gesetzt worden

    Alle stationen in meinem jungen Leben waren von MISSBRAUCH jeglicher ART geprägt worden
    Nun war ich auf der Strasse mein Platz war da die Anno Str. das Haus für Obdachlose
    auch Hier nur Missbrauch in allen Formen
    da war keiner von der Stadt hilfreich ich war weg

  13. Ich denke, es gehört zur Aufrichtigkeit, hier Herrn Peter Halberkann eine besondere Anerkennung zum Ausdruck zu bringen! Er ist ein fairer Partner, auch, wenn es um unangenehme Sachverhalte geht! Man bekommt klare Rückmeldungen, obwohl er oftmals Dinge mit entscheiden muss, die auch nicht ganz seiner Vorstellung entsprechen!
    Ganz bestimmt k e i n e leichte Aufgabe! Danke sagen möchte ich hier, damit es dokumentiert ist!

  14. Ich Jahrgang 1928, habe das ehemalige Waisenhaus noch in seinem Ursprung/Original erleben können!
    Dort habe ich die Kriegsjahre mit den Bombenangriffen Tag und Nacht erlebt, somit auch viele Stunden im Bunker verbracht!
    Den Bombenangriff, bei dem der Dachstuhl in Brand gesetzt wurde, und abgefackelt ist, persönlich miterlebt. Dies mit der Grund, dem der Abriss und Neubesiedlung folgte.
    Bedauerlich, dass fast zehn Jahre, mit Fehlentscheidungen vergehen mussten, bis das ganze Terrain endlich zu dem wird, die Gedenkstätte für die geschundenen Kinderseelen!
    Nun, da das Grafitti seinen endgültigen Platz gefunden hat, empfinde ich “Wehmut!” Es hätte einen Platz in Augenhöhe verdient, anstatt wie jetzt, mit dem Gesäß der Besucher zu dienen.
    Man mag meine Sicht, oder Sensibilität, kritisieren, auch das ist legitim!
    Das ich den Abschluss noch erleben darf, ist eventuell auch eine Ironie des Schicksals?

    • Liebe Frau Klöckner,

      Danke für Ihre Zuschrift und Ihre kritischen Anmerkungen.

      Ihre Überlegungen zum Graffiti kann ich gut nachvollziehen. Wir haben im Vorstand des Fördervereins Erinnerungsorte Kinderheim Köln-Sülz e.V. (FEKS) gründlich überlegt, wie der Spruch angebracht werden muss, damit er gut gesehen wird und vor Verschmutzung sicher ist.

      Wir haben u.a. darauf geachtet, dass der Spruch nicht zu tief angebracht wird, damit die Buchstaben bei Regen nicht vom Spritzwasser verschmutzt werden. Ferner haben wir geprüft, wie groß die Buchstaben sein müssen, und ob sie eingefärbt werden sollen.

      Schließlich haben sich alle Beteiligten – der Förderverein FEKS e.V., die Künstler, unser Architekt und das Planungsamt der Stadt Köln – auf die Lösung geeinigt, die jetzt realisiert ist. Trotzdem waren wir alle sehr gespannt, ob das Graffiti in Wirklichkeit so ist, wie wir es uns gewünscht haben. Zwei unserer Vorstände waren vor Ort und haben sich das Graffiti angeguckt. Und – ich kann Ihnen versichern – beide sind mit dem Ergebnis zufrieden!

      Viele Grüsse
      Peter Halberkann

  15. Nachtrag: Auch das Beschlussprotokoll über die Sitzung der Bezirksvertretung Lindenthal in der Wahlperiode 2014/2020 am Montag, dem 04.05.2020 ist jetzt dabei.

  16. ob man die heime abreist odernicht was in diesem heim passiert ist und wiviele kinder sich aus verzweiflung umgebracht haben darf nicht in vergessenheit eraten . ich selber habe in diesem heim gelebt ( vegetiert ) und leide heute mit 71 jehren noch darunter . die erzieher und erziherrinnen waren für mich überbleibsel der nazis und wusten genau was si taten . wen mir einer sagt das man sich für uns aufgeopfert hat ,dan bekomme ich wut anfälle den wi wir geprügelt und misshandelt wurden spottet jeder beschreibung .

  17. Liebe Menschen in diesem Forums – bzw. bei KIDS,
    ich habe einen alten Praktikumsbericht meiner Mutter, die 1956 als Schülerin im “Säuglingsheim” ein Praktikum absolviert hat.Sie schreibt insbesondere über eine kleine Brigitte, über Günter, Joseph, Gabriele und einen Peter, der ein “Zwillingskind” war und dessen Schwester, die wegen Probleme mit ihrem Fuß auf der Krankenstation lag und über Charlotte – von den dort arbeitenden Schwestern werden “Lona” und “Walburg” erwähnt.
    Ich würde mich freuen, wenn sich sich vielleicht “Betroffene” melden würden bzw. dem Archiv die Mappe zur Verfügung stellen … oder … oder
    Ich kann nur erahnen, wie bedeutsam sie vielleicht für die genannten Säuglinge von damals sein kann
    Herzliche Grüße,
    B. Hallerbach

  18. Habe es selbst erlebt/ertragen, war ab Januar 1967 dort untergebracht. Manches durchlebte bringt mich auch heute noch in Rage. Angebliches Fehlverhalten wurde drastisch bestraft. Mißhandlungen gehörten zur Tagesordnung. Widerspruch wurde nicht geduldet. Kinder und Jugendliche die außer der Schwester bzw. der Erzieherin keine Möglichkeit hatten, ihre Ängste und Nöte mit Eltern oder Verwandten zu teilen , waren recht leicht auf ‘Linie’ zu bringen. Androhung von Schlägen oder Repressalien kannte wohl jeder in dieser Zeit. Und es gab ja noch den feinen Hinweis auf eine mögliche Unterbringung in einem ‘Erziehungsheim’, was den meisten dann endgültig die Stimme genommen hatte. “Tolle Zeit, damals … ???” – Ubi bene, ubi patria – Wer es nicht glauben mag, es gibt auch noch Dinge, die einem bis heute regelrecht die Schamesröte in’s Gesicht treibt.

    • Sehr geehrter Herr Gerricke,

      wenn Sie Ihre Geschichte erzählen und antworten dazu erhalten möchten, dann tun das doch bitte im Forum:
      https://www.kinderheim-koeln-suelz.de/forum/

      Ich hoffe Sie werden das lesen, denn
      1. gehört ihr Kommentar nicht an diese Stelle (sondern eben ins Forum und daher werde ich Anfag 2023 Ihren Kommentar hier löschen) und
      2. weiß ich im Moment nicht mehr, ob wir zwei schon per Mail geschrieben haben – daher meine Antwort auf Ihren Komm hier.

      Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, allerdings ebenfalls erst Anfang 2023.

      Ich danke für Ihr Verständnis.
      Gruß
      Monika

  19. Kommentar von Ayhan Demirci:
    “Platz der Kinderrechte”:
    “Wie instinktlos die Politik sein kann, hat Köln vor fünf Jahren mit dem sogenannten „Willy-Millowitsch-Platz“ erlebt. Erst sollte es eine Hundewiese am Großhotel am Rudolfplatz sein. Der Beschluss wurde revidiert zugunsten des Gertrudenplätzchens, das auch zum Standort des Denkmals wurde.

    Das hätte, wenn überhaupt, im Grunde allein an die Aachener Straße gehört, und so fristet es jetzt ein hohles Dasein. An einem hektischen Ort, wo „die Familie Millowitsch vor dem Krieg eine Weile im Reichshallen-Theater gastiert hat“. Mehr fiel Sohn Peter auch nicht dazu ein. Wie viel sinniger wär’s gewesen, das Gertrudenplätzchen nach dem Maler Sigmar Polke zu benennen, der im Fromme seinen Café trank und als Künstler das Flair des Viertels verkörperte.

    Platz steht für die Lebensgeschichten von 22500 Kindern
    Im vorliegenden Fall geht es gar nicht um Heinz Mohnen persönlich. Es geht nicht mal um seinen schon im Ton bestürzenden Brief, in dem er die Beschwerde der Mutter eines Heimkindes umfangreich, aber kalt beantwortete. Es geht darum, einen Platz, der unverbrüchlich für die Lebensgeschichten von 22500 Kindern steht, der dadurch emotional beladen ist, nach einem städtischen Spitzenbürokraten zu benennen.
    Ehemalige erklären zu Recht, dass die Namensvergabe an Heinz Mohnen weder dem langjährigen Oberstadtdirektor und dessen Wirken, noch den Kindern, denen Sülz zum Schicksalsort wurde, gerecht wird.

    Das Votum der Bezirksvertretung Lindenthal erscheint bei klarem Licht als Entscheidung ohne Sinn und Seele. Sie sitzt den ehemaligen Heimkindern wie ein Stachel im Fleisch. Das tut weh.”
    Ayhan Demirci, Express Köln

  20. Ein weiter Brief vom Sohn des ehemaligen Heimdirektor Abe!n

    Sehr geehrter Herr Halberkann,
    ich unterstütze die Umbenennung des gesamten Platzes zum Platz der Kinderrechte- wie vorgeschlagen!
    Herr Prof.Mohnen hat möglicherweise viel für die Stadtverwaltung getan; jedoch wurden die Kinder zur damaligen Zeit leider noch nicht als vollwertige Menschen, für die -die im Grundgesetz benannte- unantastbare Würde galt. Das ist sehr bedauerlich und ich unterstütze deshalb auch die Bemühungen die Menschenwürde für Kinder ins Grundgesetz aufzunehmen.
    Gerade in dieser Umgebung passt die Umbenennung und, wenn nicht dort, welchen besseren als diesen Platz können die Verantwortlichen in Köln finden. Die Stadt Köln hat genug Plätze, an denen ein Stadtdirektor wegen seiner Verwaltungsverdienste geehrt werden könnte unabhängig seiner aus heutiger Sicht nicht mehr tragbaren Einstellungen zu Kindern und deren Würde.
    Sicherlich hat Herr Prof. Mohnen sich damals Gesellschaftskonform verhalten. Jedoch haben wir heute „Gott sei Dank“ ein anderes Verständnis von Kinderrechten.

    Ich bin nicht sicher, ob ich an diesem Termin kommen kann; deshalb hiermit meine Unterstützung für die Umbenennung, die sie gerne veröffentlichen dürfen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang Abeln

  21. Hier könnt ihr unseren Brief lesen den wir an die Bezirksvertretung und anderen per Mail versendet haben, nachlesen:

    Sehr geehrte Frau Blömer-Frerker,
    sehr Mitglieder/innen der Bezirksvertretung,

    am 14. Januar hatten wir Sie als ehemalige Kinderheimbewohner gebeten, unsere Forderung nach Umbenennung des gesamten Heinz-Mohnen-Platz in „Platz der Kinderrechte“ positiv in Ihren Einflussbereichen zu unterstützen.

    Außer einer Mail von Frau Blömer-Frerker und einem Anruf von Herrn Schüler haben wir auf unseren begründeten Antrag hin von Ihnen keine weiteren Reaktionen erfahren.

    Heute erreicht uns die Information, dass die Fraktionen und Einzelmandatsträger der Bezirksvertretung Lindenthal mit der Fachverwaltung der Stadt Köln ausgehandelt haben, den Antrag der Bezirksvertretung unverändert wie im Vorjahr beschlossen, auszuführen. Das würde bedeuten, dass der kleine Platz an der Neuenhöfer-Allee in Zukunft „Platz der Kinderrechte“ heißt, der große Platz dagegen den Straßennamen „Heinz-Mohnen-Platz“ beibehält.

    Es ist für uns absolut unverständlich, dass die Bezirksvertretung die sehr gut begründete Forderung ehemaliger Kinderheimbewohner völlig missachtet und auf dem Straßennamen „Heinz-Mohnen-Platz“ für das alte Kinderheimgelände beharrt, in dem sie nicht angemessen auf unsere Forderung reagiert.

    Die Stadt Köln argumentiert, dass die Änderung des Straßennamens eine „Zumutung“ für die heutigen Anwohner sei, da diese umfangreiche Änderungen ihrer Dokumente vornehmen lassen müssen. Die „Zumutung“ besteht nicht in unserer Forderung nach Änderung des Straßennamens. Die „Zumutung“ besteht in der Gedankenlosigkeit mit der die Bezirksvertretung Lindenthal einen Namen für das alte Kinderheimgelände ausgesucht hat, der falsch und schlimmer nicht sein kann!

    Der Fehler begann bereits mit der Entscheidungsfindung 2011, an der kein Direktor von KidS, keine Sozialdezernentin und keine ehemaligen Kinderheimbewohner mitberatend eingebunden waren.

    Herr Professor Mohnen hat damals den Zeitgeist der 60er Jahre vertreten, nach dem Kinder ohnehin lügen und Erwachsene das Recht und die Macht haben zu bestimmen, was mit ihnen geschieht. Als oberster Chef der Kölner Verwaltung hat er das Schicksal der Kinder von damals mit zu verantworten. Er hat es genauso zu verantworten wie die katholische Kirche, die ihre Missbräuche, Gewalt und sexuellen Übergriffe vertuscht hat.

    Bei der Steinlegung der „Sülzer Findlinge“ auf dem Heimgelände hat Peter Halberkann als Vertreter der ehemaligen Kinderheimbewohner am 20. April 2018 öffentlich vorgetragen (Zitat):

    „ … Dass dieser Platz hier Heinz-Mohnen-Platz heißt, erscheint mir als Ehemaligem recht sinnfrei. … Damit von diesem Platz hier ein positiver und starker Impuls für die Gegenwart und die Zukunft ausgeht, bin ich persönlich dafür, dass dieser Ort „Platz der Kinderrechte“ genannt wird. …
    Frau Blömer-Frerker hat soeben gesagt, dass es Aktivitäten gibt, dass der Platz zum Beethovenpark hin den Namen „Platz der Kinderrechte“ erhalten soll. Dennoch möchte ich als Vertreter der Ehemaligen heute anregen, dass dieser zentrale große Platz vor der alten Kirche diesen Namen erhält. Der Name „Platz der Kinderrechte“ würde diesem Ort, seiner Geschichte und der Stadt Köln gerecht!“

    Die Forderung der ehemaligen Kinderheimbewohner zur Umbenennung des gesamten Platzes war also allen schon lange sehr gut bekannt! Da erscheint es wie eine „Billiglösung“, die kleine Fläche am Beethovenpark „Platz der Kinderrechte“ zu nennen, um das Thema möglichst preiswert abzuschließen.

    Der Name Heinz Mohnen hat auf diesem Platz nichts zu suchen!

    Diese Namensgebung ist eine nachträgliche Geringschätzung der Kinder, die dort in den 50er und 60er Jahren Misshandlung und Missbrauch zu ertragen hatten.

    Wir fordern die Verantwortlichen der Bezirksvertretung Lindenthal auf, die diskriminierende Namensvergabe für das alte Kinderheimgelände insgesamt aufzuheben und das gesamte Areal in „Platz der Kinderrechte“ umzubenennen!

    Mit freundlichen Grüßen

    Peter Halberkann und Klaus Grube

    Telefon:

    Email:

    Verteiler für diese Mail:

    Bezirksvertretung Lindenthal: Helga Blömer-Frerker, Roland Schüler, Marliese Berthmann, Claudia Pinl, Friedhelm Hilgers, Gerd Kaspar, Lothar Müller, Rolf Kremers, Dr. Eva Bürgermeister, Prof. Klaus Schäfer
    Oberbürgermeisterin der Stadt Köln: Henriette Reker

    Stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Köln: Elfi Scho-Antwerpes

    Presse: Ayhan Demirci (EXPRESS)

    Bereich für Kinder und deren Rechte: Jürgen Haas (Direktor KidS), Üwen Ergün (Geschäftsführung KinderRechteForum), Dr. Sebastian Sedlmayr (Leiter Abteilung Kinderrechte und Bildung, Deutsches Komitee für UNICEF), Dominik Bär (Geschäftsführer Verein Kinderfreundliche Kommunen), Rolf Koch (Sozialpädagoge)

    FEKS e.V.: Vorsitzender Harald Weiß, Dr. Utz I. Küpper

    Pfarrer für Sülz: Dr. Jürgen Rentrop, Ivo Masanek

    GWG: Martin Frysch

    Kunstwerk „Erinnerungsorte“: Anja Ohliger und Ulrich Beckefeld (osa), Kay von Keitz (Beratung)

    Hinweise zu den Anlagen
    Die PDF-Datei „2019-01-14_Aktion2019Platz_Kinderrechte_Mailversand“ enthält das Anschreiben an die BV3 u.a. vom 14.01.2019
    Die Anlagen 1 – 6b dienen der vertiefenden Information und Begründung zur Forderung „Platz der Kinderrechte“

    • Klaus, Peter, ich danke euch für die ganze Arbeit, die ihr euch – abschließend mit diesem Brief – gemacht habt. Und ich unterstütze euch, wenigstens emotional, dabei.

  22. Zu diesen Artikel schrieb die Sülzer Anwohnerin Gertrud Wiesel einen offenen Brief an die Bezirksbürgermeisterin Frau Blömer-Frerker

    Sehr geehrte Frau Blömer-Frerker,

    Sehr geehrte Frau Blömer-Frerker,

    Sie haben bisher das Projekt der „Erinnerungsorte“ in Köln-Sülz sehr konstruktiv begleitet und sich auch in der Bezirksvertretung für eine angemessene Benennung des alten Kinderheim-Terrains eingesetzt. Daher hoffe ich, dass auch der bevorstehende zweite Antrag zur Umbenennung des Heinz-Mohnen-Platzes Ihre Zustimmung findet.

    Im Antrag von Peter Halberkann und Klaus Grube werden umfassende und überzeugende Argumente für die gewünschte Umbenennung zum „Platz der Kinderrechte“ genannt. Ich möchte hier nur als historisch interessierte Sülzer Bürgerin auf die am 24.9.2018 in der Ablehnung des Zentralen Namensarchivs genannten Argumente eingehen.

    Der „thematische Bezug“ des gewünschten neuen Namens ist m.E. vorbildlich, denn er stellt die Verbindung her zwischen der hundertjährigen Geschichte des Ortes, den Lebensumständen von Tausenden von Kindern, ihren Betreuer/innen und dem jeweils prägenden gesellschaftlich-politischen Bewusstsein und Wollen. Ein „Platz der Kinderrechte“ hält gleichzeitig auch die Frage wach nach den demokratisch legitimierten, zukünftigen Perspektiven für die Rechte von Kindern.

    Ein besonderer „Ausnahmefall“ liegt diesem Namensvorschlag unbedingt zugrunde. Die Umstände der rasanten Umwidmung des Geländes zu einer neuen Siedlung haben zwischenzeitlich dazu ge-führt, dass seine besondere historische Bedeutung aus dem Blick geriet. Der Verein „FEKS“ hat es sich mit Erfolg zum Auftrag gemacht, die so entstandene Lücke zu schließen und angemessene „Erinnerungsorte“ zu schaffen. Mit dem Findlingsprojekt, das im Jahr 2018 umgesetzt wurde, ist dies in ersten Schritten gelungen. Der „Ausnahmefall“ für eine neue Namensgebung ist also die notwendige verwaltungstechnische Anpassung an die zurecht erinnerte Geschichte des Ortes und aller oben schon genannten, damit verbundenen pädagogischen und politischen Implikationen.

    Mit einer „Ordnungs- und Orientierungsfunktion“ oder möglichen „negativen Folgen für die Anwohner“ zu argumentieren, scheint mir einem Wertekanon zu entspringen, der diesem Ort absolut nicht gerecht wird, da er dessen überragende historische Bedeutung und Aussagekraft verkennt.

    Ein kurzer Blick auf eine wirklich radikale, aber historisch vorbildliche Umbenennung in Sülz sollte auch der Verwaltung Mut zum verändernden Handeln machen: Sehr viele Straßennamen in Sülz sind nach Orten in der Eifel benannt. Inmitten dieser Straßen lag der „Blankenheimer Platz“, als Wochenmarkt immer schon ein wichtiges Zentrum des Veedels. Am 2. Mai 1946 wurde er zu Ehren von Dr. Benjamin Auerbach, (1855 – 1940), dem langjährigen Leiter des Israelitischen Asyls für Kranke und Altersschwache, in „Auerbachplatz“ umbenannt. Diese Umbenennung war mit Sicherheit damals eine Herausforderung, nicht nur für die Verwaltung und die Anwohner. Heute birgt dieser Name einen der letzten Hinweise auf das in der Blankenheimerstraße 55 beheimatete Israelitische Kinderheim (1930-1934).

    So könnten der „Auerbachplatz“ und der „Platz der Kinderrechte“ in Sülz wichtige Impulse geben, Geschichte zu erfahren, zu erforschen und zu gestalten.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Gertrud Wiesel

  23. Sehr geehrter Herr Grube,

    Existieren noch Listen von Waisenkindern aus den 50 Jahren ?? Meine Mutter war von 1952 bis ca 1955 höchstwahrscheinlich dort.Eine andere Frage beschäftigt uns mit dem Thema ; Medikamentenversuche in Heimen,gibt es dazu Informationen ???

    Michael Rehse / Oberhausen

  24. Hallo, mein Name ist Hildegard Amendt auch ich bin ein ehemaliges Heimkind .
    Ich war in der Zeit von 1968 bis 1970 in der Gruppe GF13 bei Schwester Clara Martha und Fr.Flecken .Vielleicht erinnert sich ja noch jemand an mich oder meine geschwister Renaldo Amendt und Roswitha Amendt,auch sie waren zu diesem Zeitpunkt in dieser Einrichtung. Vielleicht kennt jemand die drei Geschwister Renate,Dieter und Wolfgang Rheindorf,auch sie waren in der Gruppe GF13.
    Ich würde mich wahnsinnig freuen wenn es jemanden gibt der mich oder uns noch kennt .
    Leider habe ich aus dieser Zeit gar keine Bilder,was ich sehr sehr schade finde.
    Ganz liebe Grüße
    Hildegard

  25. Information:
    Klaus hat ein Video mit in meinen Beitrag gesetzt. Drunter steht “Filmbeitrag: Peter Henselder-Brinkmann”.

    Nachtrag: Es ist ein Zusammen/Mit-Schnitt von Peter Henselder-Brinkmanns Aufnahme von den Reden, der Kapselversenkung und der Steinlegung des 20.04.2018. Dieses Video hat er auch schon am 27.05. im Forum veröffentlicht (Gedenkort Sülzer Findlinge).

  26. Durch Zufall habe ich davon gelesen das es das Kinderheim nicht mehr giebt ! Ich war dort von 1961 –1964 bei den Schwestern vom armen Kinde Jesu ,in der haushaltsschule !Es hat mich etwas betroffen gemacht! Aber es sind ja auch schon viele Jahre vergangen. Heute bin ich 71 Jahre mein Name ist Ingeborg Artinger geb.Münchrath,seit 1969 wohne ich in Wuppertal wo ich 47 Jahre verheiratet bin und 5fache Oma . Ist über die damalige HS.wie sie hieß, noch etwas über ehemalige zu erfahren? Es wäre schön ! Mit freundlichen Grüßen

    Inge Artinger

    • Hallo Inge,
      hier ist Marga van Kuilenburg geb. Dauster.Wir waren zusammen in der HS 1
      Schwester Wilbirgis. Ich habe gerade den Bericht vom Sülzgürtel mit Interesse gelesen. Hab mich schon oft gefragt, was meine Mitschülerinnen heute somachen. Lebe immer noch in Rehlingen im Saarland .
      3 Kinder und 6 Enkel halten mich fit. Weißt du von anderen aus dem Jahrgang etwas? Liebe Grüße

      Marga van Kuilenburg

  27. Hier ein Ausschnitt aus dem Film “Eine ganz normale Kindheit” Teil 2: “Wir haben es alle gewusst”, über das Sülzer Waisenhaus/Kinderheim.

    In diesem Film-Ausschnitt geht es nur um die Veranstaltung der Ankunft “Sülzer Findlinge” am 20.April 2018

    Der Film kann erst fertiggestellt werden, wenn die Aufschriften auf den “Sülzer Findlinge” angebracht wurden. Danach werde ich den Termin bekannt geben, wann und wo der Film in Köln aufgeführt wird.

    https://www.youtube.com/watch?v=6eI5LV_UhkY&feature=youtu.be

  28. Schade bin ein ehemaliger Bewohner des kinderheims habe aber nichts von der Aktion gewusst … Hätte gepasst zum 25jährigem nichtmehr heimkind sein

  29. War mit meiner Schwester ca.1972 für 2 Jahre da ich glaube die bonne hiess (Schwester Maria kapestrana???). Bin dort eingeschult wurden und 1982 hab ich die Schule verlassen.

  30. Neueste Nachricht wegen Johannes Schumacher;

    Während Lambert Beckers in Deckung gegangen ist, die HP “heimkinderverband”
    gelöscht wurde und auch die persönl. HP von Beckers ” http://www.Exheim.de ” gelöscht
    wurde oder beide Seiten sogar aus amtlichen Gründen gelöscht wurden, macht
    Johannes Schumacher weiter. Er kündigt die Gründung eines neuen Vereins
    an. Fragt sich nur, wer hier mit machen will. Was sind das für Typen, die einen
    Johannes noch unterstützen??? Er benennt diesen Verein:
    ” Engelverein der Heimkinder i. Gr. ” Da kann ich nur sagen; Die armen
    Heimkinder !!! Was will dieser Schumacher? Will er tätig sein als Engelmacher etwa? LOL

    Zitat Anfang bei Facebook

    Johannes Schumacher
    19. Februar um 22:47 ·
    Der “Engelverein der Heimkinder i.Gr.” teilt mit, dass die Auseinandersetzung um den Fall Astrid Alisch in eine entscheidende Phase getreten ist. Die Anwältin der ,,

    Ziat Ende

    Lieber Johannes merke dir, wenn du schon als eine Art “Sozialarbeiter” unterwegs bist,
    dann nehme dir einen richtigen Sozialarbeiter mit oder einen staatl. geprüften Erzieher,
    der dann aufpasst, dass deine Schreibe und dein Auftreten in der Öffentlichkeit nicht
    jedesmal komplett in die Hose geht. Nein, nicht auch noch den Lambert Beckers
    mitnehmen, der arbeitet immer noch als alter Rentner seine Kindheit auf und schimpft
    von morgens bis abends alltäglich wie ein Rohrspatz auf alle Heime in Deutschland.
    Es grüßt herzlichst

    Martin Held

  31. Der “Heimkinderverband” war ne Fake-Seite. Nur diese Webseite (HP) hat so geheißen. Einen
    “Verband” hat es nie gegeben,. alles Lüge. Von was sollte denn hier der Quatsch
    “Verband” gewesen sein ????

    Dahinter stehen und standen:
    Lampert Beckers , Mönchengladbach
    Christa Schudeja . Bischofswerda oder so
    Johannes Schumacher, angeblich freier Journalist bla bla bla
    Die anderen Namen lassen sich alle recherchieren.

    Gott sei Dank ist diese Scheiß-Veranstaltung vom Tisch ?
    Nein, Johannes Schumacher tut so bei Facebook, als gäbe es diese Seite noch
    und lügt dort weiter von einem “Heimkinderverband Deutschland”. ( Heimkinderquatschverband )

    WARNUNG VOR DEM HEIMKINDERVERBAND !!! EINE FAKE-VERANSTALTUNG

    Auch ein gewisser TheStudebaker1955, JA – Kritiker hatte vor mit dem
    Joh. Schumacher ne Demo in Kleve gegen das dortige JA zu machen.
    Auch er fiel auf diesen Fake-Typen rein
    Ich hoffe, wir haben nun bald Ruhe vor dieser Quatschveranstaltung.

    M. Held

  32. Guten Tag,

    der Bericht zu dem Buch ist schon lesenswert, als (vermutlich) Ehemaliger, geb. 1951, möchte ich dieses Buch gerne bestellen. Ist eine Reservieung für das im Mai 2017 erscheinende Exemplar möglich?
    Da ich noch zu anderen offenen Fragen zum Kinderheim Sülz Antworten erhoffe, wär mir das sehr hilfreich!
    Vielen Dank

    • Guten Tag Herr Esser,
      ich weiß (wir wissen) selbst noch nicht wann genau und wo das Buch erscheinen wird. Sobald jemand von uns was weiß, geben wir die Daten weiter.
      Was Ihre offenen Fragen betrifft, so habe ich Ihnen eine E-Mail gesendet.
      Gruß
      Monika

  33. Liebe Leute,

    Erinnerungsorte sind wichtig, jeder Stolperstein, der Erinnerungsort für die Edelweißpiraten, Ground Zero, Gedenkstellen für Unfallopfer, Orte der Andacht für die vielen Opfer vergangener und gegenwärtiger Krieg… ja, sie sind wichtig z.B. damit wir aus der Vergangenheit lernen und grausame Fehler nicht wiederholen oder damit wir Orte haben, an denen wir innehalten können, wo der Geist der Vergangenheit uns anweht in einer Zeit, die viel zu schnell für viele von uns ist…

    Der Förderverein zum Erinnerungsort Kinderheim ist aber wie ein Schlag ins Gesicht…seit 1986 leben wir in Sülz…wir haben Kinder des Heims auf den Spielplätzen getroffen, unsere Kinder gingen mit einigen von ihnen in die Schule… manche kamen zu uns nach Haus mit unseren Kindern…In der Soziologie und der sozialen Arbeit gibt es den Schwerpunkt “Sozialraum”, ich bin keine Fachfrau, aber kurz gesagt steht dort die Umgebung, in der man aufwächst im Focus, nicht nur die der sozialen, geistigen, emotionalen Anbindung sondern auch die des realen, anfassbaren Umfelds…. der Vorteil des Standortes Sülz war, dass hier mehr Grünflächen zur Verfügung standen, er war “frei von allem Lärm und Staub der Großstadt”, so die Gedanken der Planer 1912. – Die Kinder, die nun das ehemalige Heimgelände und die Umgebung mit neuem Leben erfüllen sind die Kinder gutsituierter Bürger… die gesellschaftlich benachteiligten Kinder mussten weichen, von einem Ort, den man für sie hätte zur “Oase” machen können… warum gab es da keinen Förderverein, der für den Erhalt des Kinderheims sammelte?

    Was gibt uns die Kapelle des Waisenhauses? Wir erinnern uns gebildet und gesättigt ohne die, für die wir hätten einstehen müssen…

    • Liebe Angelika Hensgen,

      die Schaffung kind- und jugendgerechter „Sozialräume“ waren ein wesentliches Motiv, das alte Gelände am Sülzgürtel zu verlassen.

      Den Auszug aus dem alten geschlossenen Gelände begründet Lie Selter, ehemalige Direktorin der Kinder- und Jugendpädagogischen Einrichtung der Stadt Köln, KidS in „Vom Kölner Waisenhaus zu KidS, Die Überwindung der Mauern“, S. 10-11): „Jahrzehntelange Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit in Jugendhilfeeinrichtungen haben gezeigt, dass deren Form – wie am Sülzgürtel – Schwellenängste auslöst. … Für die Ausrichtung der Kinder- und Jugendpädagogischen Einrichtung der Stadt Köln … entstanden nun moderne Gebäude in verschiedenen Stadtteilen. Die Integration der Kinder- und Jugendwohngruppen in die jeweiligen Sozialräume und eine zukunftsweisende Infrastruktur spielten dabei die wichtigste Rolle.“ Kindern und Jugendlichen, deren Entwicklung in ihren Herkunftsfamilien nicht gefördert werden kann, finden bei KidS alternative Wohnformen. Die Öffnung zum Leben soll mit den neuen Wohnformen so normal wie möglich sein. Dafür mussten die Mauern verschwinden.

      Der „Förderverein Erinnerungsorte Kinderheim Köln-Sülz e.V.“ (FEKS) hat sich 2013 gegründet. In 2014 erfolgte die Anerkennung als gemeinnütziger Verein. Im Sommer 2013 wurde der Neubau von KidS, der städtischen Einrichtung zur Aufnahme und Betreuung Kölner Kinder und Jugendlicher ohne erziehungsberechtigte Eltern, am Aachener Weiher eröffnet. Dabei trafen sich zum ersten Mal ehemalige Heimbewohner und deren Betreuer mit Bewohnern des auf dem Gelände des alten Kinderheims entstehenden neuen Wohnquartiers.

      Es folgten weitere Treffen, in denen die Neubewohner die tiefe Betroffenheit der ehemaligen Heimbewohner erfuhren, die mit dem Abriss des großen Kinderheimkomplexes Orte, Gegenstände und Bezugspunkte ihrer meist nicht einfachen Kindheit verloren hatten.

      Die Gründungsgeschichte des Fördervereins FEKS ist ausführlich im Kapitel „Geschichte, Motivation und Aktivitäten“ erläutert (Link: http://www.kinderheim-koeln-suelz.de/?page_id=117 ).

      Wenn Sie die Beweggründe der Beteiligten genau lesen, werden Sie feststellen, dass die Gründung des Vereins kein „Schlag ins Gesicht“ ist, sondern eine sehr idealistisch geprägte Initiative von Neubewohnern des Quartiers, ehemaligen Heimbewohnern und Förderern, um Orte des Verweilens, Erinnerns und der Kommunikation zu schaffen!

      Die sehr unterschiedlichen Erfahrungen in dem alten Kinderheim hat ein Ehemaliger in diesem Wandspruch ausgedrückt:
      „Segen und Fluch. Meinen Dank den Aufrichtigen, den Schützenden und den Liebenden! Den Anderen das Jüngste Gericht und die Gnade der Gedemütigten und Zerbrochenen. Für uns Selbst Mut und Frieden.“

      Viele Grüße
      Peter Halberkann
      (Vorstandsmitglied FEKS)

  34. Moin,
    als Vors, Freundeskreis Marineschiffe Köln – ehem. Fregatte Köln bitte ich um ein Buch ( vor einigen Jahren erschienen ! ) zur Verfoltsäendigung unseres Archivs. Im Buch selbst sind auch die Besuche der jeweiligen Abordnungen der Fregatte beschrieben – dito das Zeltlager in W.haven in 1992 ? – Besuche hier v. Ort…,
    Bas Buch beschreibt die Geschichte des Waisenproblems Köln.
    Für ihre Hilfe haben Sie herzlichen Dank
    H.Peter Hemmersbach
    Vors. Freundeskreis Marineschiffe Köln e.V

    Dürenerstr.396
    50935 Köln

    mobil 01633010244

  35. Sehr gehrte Herren des Vorstandes:

    Erlauben Sie mir bitte, mich auf einen meiner Einträge im Forum zu beziehen:

    “1945 kam ich ins Kinderheim Sülz”.

    Dieser Eintrag hat 3 Teile, eine Geschichte, eine Widmung an die kleinen Kinder beim Steineklopfen, und ein Gedcicht: Die Trümmerkinder vom Sülzgürtel 47…..

    Die Motivierung für die Widmung und das Gedicht war ein Photo aus dem “Buch”, Seite 14, welches Bände spricht.

    Meine Frage an Sie, meine Herren ist die: Könnten die Artisten/Künstler/Maler/Gestalter aus diesem Photo einen Erinneerungsort schaffen, der auf jedenk Fall einen tiefen Blick in die Veergangenheit anbietet?

    Das Photo hat mich beeindruckt. Ich weiß nicht, was Sie denken. – Als Seitenbemerkung darf ich erwähnen, daß ich als 9-jähriger Junge seinerzeit (1946) im Kinderheim Mülheim selbst am Steineklopfen teilgenommen habe.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Manfred Brusseler

  36. Das Buch hat in meiner kleinen Buecherei einen Ehrenplatz. So viele Details, so viele Photos aus Privat Archiven und oeffentlichen Quellen, und dann die vielen vielen Namen der Kinder die durch das Kinderheim geschleust wurden. Ein Photo auf der Innenseite der vorderen Klappe – Kinder saeubern Ziegelsteine – ist fuer mich sehr relevant, denn ich selbst habe, als 10-jaehriger im Muehlheimer Kinderheim, mit vielen andern Jungen und Maedchen im Hof Ziegel sauber gemacht. Man drueckte einen Maurerhammer in unsere Hand und dann gab es fuer eine gute Stunde Beschaeftigung.
    War eine gute Erfahrung und man glaubte wirklich, beim Wiederaufbau nach dem Krieg, irgendwie beteiligt zu sein.

    berichtigung: das photo der kinder beim “steinesaeubern” befindet sich auf seite 14 des buches. gruss, manfred

  37. Hallo Manfred,

    mir gefällt das Gedicht sehr gut.
    (Und Ute gefällt es auch.)
    Ich kann heraushören, dass du dich in Sülz gut aufgehoben fühltest. So wie ich auch.

    An Diejenigen, die sich in Sülz nicht so gut aufgehoben fühlten:
    Bitte denkt daran, dass Manfred dieses Gedicht aus SEINER Perspektive geschrieben hat!

  38. Pingback: Hannah und Lukas | FOTOGEHER

  39. So, ich weiß nun wo’s lang geht! 😉

    Die Ausstellung wird in der Kirche und in der ehem. Verwaltung gezeigt.

    Einfach über die Anton-Antweiler-Straße rechts rein, auf den Hof der ehem. Verwaltung. Oder direkt in die Kirche.
    Guckt mal, es wird sicher was ausgeschildert sein.

    Dann bis Samstag, Sonntag, oder einem der anderen Tage.

  40. Und hier nun die Antwort von Kathy:
    “Liebe Monika,
    vielen lieben Dank für dieses schöne Gedicht.
    Ich muss mich zwar als Nicht-Kölnerin ein bisschen anstrengen, aber ich hab doch alles verstanden.
    (EINWURF MEINERSEITS: Ich hab dann später noch die Übersetzung dazu geliefert)
    Ich finde, wir sollten das Gedicht ruhig unter allen Mitgliedern auch per Mail verteilen. Bist du damit einverstanden?

    Zum Inhalt: Du bist doch wie wir engagiert im Verein und machst ganz viel dafür, dass wir irgendwann die Erinnerungsorte auch einrichten können. Dein Dank gebührt auch dir selbst, denn nur wenn alle etwas beitragen, kann es uns auch gelingen. Klar, gibt es welche, die mehr machen, wie Harald oder ich, und andere, die sich nur wenig einbringen. Aber ich hoffe, dass wir noch mehr aktive Mitglieder werden, so dass sich die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt.
    Und besonders wichtig wäre es, wenn noch mehr Ehemalige sich dazu entschließen könnten.

    Du schreibst, dass wir das alles machen, obwohl wir nichts davon hätten und wir auch gar nicht betroffen sind. Und grade deshalb wäre es gut, wir könnten noch mehr Ehemalige motivieren.
    Wir sind ja keine Stellvertreter, die glauben, sie wüssten, was die Ehemaligen brauchen.
    Wir, die nicht im Kinderheim waren, haben ja ganz unterschiedliche Motivationen, warum wir in dem Verein sind.

    Bei mir kommt ganz viel Motivation aus dem Mitgefühl und der Empathie heraus, die ich euch Ehemaligen entgegenbringen. Egal wen ich kennengelernt und gesprochen habe, glaube ich, dass wir euch im Nachhinein mit den Erinnerungsorten zeigen können, wie sehr wir euch wertschätzen und das wir an eurem Schicksal Anteil nehmen. Eben das, was euch früher immer verwehrt wurde. Deshalb geht es mir nicht darum, möglichst skandalöse Missbrauchsfälle oder Misshandlungen zu dokumentieren, sondern einfach eurer Geschichte eine Platz in unserem Quartier, Veedel, Stadt und Gesellschaft zu geben. Davon habe ich als Mensch etwas, weil mir andere Menschen wichtig sind und vor allem Kinder. Hätte man damals schon ein anderes Bewusstsein gegenüber Kindern gehabt, hätten heute nicht so viele Erwachsene Probleme in ihrem Leben – und da meine ich nicht nur Heimkinder. Und ich finde, dass wir auch heute noch nicht Kindern den Stellenwert in unserer Gesellschaft einräumen, den sie eigentlich haben.

    Ich bin sehr froh, dass du unser Engagement annimmst und mit uns gemeinsam das Ziel Erinnerungsorte verfolgst. Das sagt mir, dass wir den richtigen Weg gefunden haben, mit den Ehemaligen zusammen diese Erinnerungsorte einzurichten. Vielen, vielen Dank!

    Liebe Grüße
    Kathy

  41. Dann beschwert Euch nicht ewig über den Schumacher, sondern unternehmt was. Darf der das?
    Der macht auf seiner Seite sämtliche sozialen Einrichtungen schlecht und haut auch das Jugendamt voll Kanne in die Pfanne.

    Dieses ist Extremdenken und alle auf seiner Seite falllen darauf rein. Wie kann man nur so blöd sein

    Mir welchen Recht darf der seine Blödheit weiter führen?

    • Fakt ist, es gibt überhaupt keinen “Heimkinder- Verband”. Lediglich die Webseite ( HP)
      heißt so, falls es die überhaupt noch gibt. Von was will die Rentnergruppe “Verband” sein ??? Es ist immer wieder erstaunlich,
      dass es Menschen gibt, die auf den Unsinn vom “Heimkinderverband” reinfallen.
      Selbst der Verein der dahintersteht ist kein “e.V.” sondern war ein Zusammenschluss
      von Frau Hermine Schneider aus Aachen, Herr Beckers aus Mönchengladbach und
      Frau Christa Schudeja aus Bischofswerda. Es gibt also keinen als gemeinnützig anerkannten
      Verein, wie es auch keinen “Verband” gibt. Frau Schneider ist längst ausgestiegen und Christa
      Schudeja auch, so weit ich weiß.

      Hermine Schneider hat damals diese HP
      besessen. Diese wurde gemacht als es damals also vor 10 Jahren darum ging, öffentliche Gelder
      als Wiedergutmachung
      an ehemalige Heimkinder zu verteilen, als Sprachrohr quasi. Hermine Schneider die
      ich kenne, hat schon lange die HP an Lampert Beckers abgegeben, einem Rentner aus
      Mönchengladbach. Warum geschah das? Weil Lampert Becker eine 17-jährige aus
      einem Heim in Köln oder ähnlich in Aachen verstecken wollte. Er belog die junge Frau
      und sagte, dort wäre eine Notschlafstelle. Empört verneinte die Frau Hermine Schneider
      das, als als die Polizei dort bei ihr auftauchte. Nur mit Mühe und Not konnte sie die Staatsanwaltschaft
      davon überzeugen, dass sie nie gesagt hätte, es gäbe bei ihr eine Notschlafstelle.
      Wie die Staatsanwaltschaft mit Herrn Beckers dann verfahren ist, weiß ich nicht.
      Ob die HP “Heimkinderverband” immer noch existiert weiß ich nicht.
      Frau Hermine Schneider ist jedenfalls kein Mitglied mehr dieser hochdubiosen Truppe.
      Lampert Beckers als ehemaliges Heimkind will alle Heime abschaffen und glaubte auch,
      das dies auch gelingen könnte. Wohin dann mit den Kindern, die nicht zu Hause wohnen
      dürften und können, kann er allerdings auch nicht sagen.
      Johannes Schumacher gibt sich als “Pressesprecher” aus. “Pressesprecher” von was ????
      Von diesem dubiosen Quatsch-Heimkinderverband, der bei keinem Amtsgericht und
      Vereinsregister gemeldet ist ???
      Es wird Zeit, diesem Treiben endlich ein Ende zu setzen. Bei Facebook treibt dieser dumme
      Mensch als “freier Journalist” sein Treiben munter weiter, hat schon öfter sein Facebook
      gelöscht und taucht dann immer wieder neu auf. Vorsicht vor dem Heimkinderverband,
      Vorsicht vor Johannes Schumacher und Konsorten !

      • Sehr geehrter Herr Held,

        mir, dem Vorstand des LICHTBLICK – Verein für Soziale Verantwortung e.V. wurde vor kurzen zugetragen, dass Herr J.S., welcher ja vorgibt, selbst ein “Heimkind” zu sein, gar keines ist.

        Solcherlei “Arbeit” macht sebstverständlich den guten Ruf ordentlicher Vereine gegen das System umso beschwerlicher.

        In dem wahrscheinlich mit einer Kopie der Satzung unseres Vereins oder einer sehr ähnlichen Version unserer Satzung, soll Herr Schumacher wohl mit sechs Gleichgesinnten Personen nunmehr einen “ordentlichen” eingetragenen Verein gegründet haben.

        Welche “Arbeit” dort in der Zukunft geleistet werden wird, bleibt abzuwarten.

        Unsere erfolgreiche Arbeit, welche wir in dieser Woche in der Rückführung des elfjährigen Joah Brecht leisten, welchen wir am 16.05.2017 in der Verhandlung am “Familiengericht” Hamburg-Wandsbek vertreten, können Sie und andere Interessierte auf Facebook und bald auf unserer in Arbeit befindlichen Homepage nachlesen.

        Bitte empfehlen Sie allen Eltern das Elterntestament.de

        Herzlichst

        Dipl.-Ing. Frank Engelen

        Vorstand Lichtblick e.V.

  42. Vielen Dank für diesen Artikel.
    Das Dankeschön deswegen, weil das erst Mal nicht das Wort Entschädigung benutzt wurde.

    Das ist uns ehemaligen Heimkindern nämlich sehr wichtig.

    Übrigens muss ich trotzdem ein Anwalt einschalten, weil der Landschaftsverband immer noch behauptet, das ich für fast 4.900 Euro keine Belege (Quittungen/Kontoauszüge) vorweisen konnte. Was nicht stimmt und vom Landschaftsverband schriftlich im Mai 2014 genau das Gegenteil behauptet wurde.

    Übrigens bin ich nicht der Einzige der solche Probleme hat. Einem hat man sogar den Fonds verweigert, weil ja sowieso bald sterben würde und mit den gekauften Sachen dann nichts mehr anfangen könnte. Leicht auf der Webseite des Vereins ehemaliger Heimkinder zu überprüfen.

    Ich hoffe Ihr seid nicht allzu sauer das ich diese Hinweise hier gepostet habe.

    Trotzdem nochmals vielen Dank für Euren Artikel.

    Erich Scheuch

  43. An die, die nicht im Forum lesen.

    Kathy Ziegler schrieb auch noch:
    “Schön wäre, wenn wir eine Gruppe von Ehemaligen Heimbewohner oder auch Mitarbeitern zusammenbekommen, die ein paar Führungen auf dem Gelände anbieten könnten. Ich weiß leider noch nicht, ob wir auch ins Gebäude reindürfen, wo jetzt die Ausstellung steht und die Studenten arbeiten, oder sogar in die Kirche, wenn ja, könnte die Führung zum einen dorthin gehen. Ansonsten würde ich vorschlagen, einen Rundgang zu machen von der Anton-Antweiler-Str. über den Heinz-Mohnen-Platz zur Münstereifeler und wieder zurück und dabei etwas zur Geschichte zu erzählen.
    Je nachdem vielleicht auch Erklärungen: “Hier stand früher …, wo wir als Kinder geschlafen haben” oder so ähnlich, damit die Leute eine Ahnung von der Geschichte des Geländes bekommen.
    Ich denke, wenn man von dem Standort Berrenrather Str. startet, den Rundgang macht, erzählt und vielleicht Fragen beantwortet und wieder zurück zum Stand geht, muss man rund 45 Min. bis eine Stunde einrechnen, hängt ein bisschen davon ab, ob wir ins Gebäude reindürfen.”

    Und ich schrieb dazu:
    “wer von euch also auch immer das bedürfnis verspürt, unbekannten menschen etwas über die geschichte des kinderheim sülz zu erzählen, der meldet sich bitte und schreibt mir zu welcher uhrzeit er kann. möglichst bis zum 25.05..
    sollten wir einige “sülzführer/innen” zusammen bekommen, würde ich kathy dann eine liste mit der uhrzeit überreichen, in welche sich dann die “touristen” 😉 eintragen können. (und wenn gewünscht stelle ich auch eine kurze geschichtliche allgemeinübersicht – wenn zeit dazu auch mit gebäudeaufstellung vor und nach dem krieg – des kinderheims für den/die touriführer/in zusammen.)”

    So, jetzt sind alle infomiert 🙂

    Bis dann,
    Monika

  44. Anna Thinius hat leider ihren Kommentar an einer falschen Stelle ablegen wollen, daher habe ich ihn kopiert und hierher geschoben. Er lautet:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    für mein Kunstprojekt im Rahmen der Aktion des Vereines für Erinnerungsorte im ehemaligen Kinderheim Köln-Sülz suche ich unter den ehemaligen Bewohnern Teilnehmer. Sie können per Email, Post oder persöhnlich teilnehmen.
    Bei Interesse oder bei Fragen schreiben Sie mir einfach eine Email.

    Vielen Dank für Ihr interesse!
    Anna Thinius

    „Emotional Baggage – Emotionales Gepäck“
    Der Begriff „Emotional Baggage“ ,zu deutsch „Emotionales Gepäck“, ist eine Metapher für starke, meist belastende Emotionen und Erinnerungen, welche wir mit uns herumtragen. Diese Erinnerungen sind in ihrem vollen Ausmaß und ihrer Bedeutung nur für den Träger/Besitzer greifbar. Menschen können Erfahrungen und Erinnerungen anderer nur erahnen oder versuchen, sie auf emotionaler Ebene nachzuvollziehen. Selbst wenn ein Ereignis, zum Beispiel ein Unfall, von mehreren Personen/Beteiligten erlebt wird, können die Erinnerungen und die damit verbundenen Emotionen vollkommen verschieden sein.
    „Emotional Baggage“ kann sich aber auch in einer greifbareren Form ausdrücken. Die meisten Menschen besitzen Gegenstände, die ihnen etwas bedeuten, Gegenstände, welche bei jedem Umzug mitgenommen werden oder Gegenstände, die eine Person immer bei sich trägt. Dabei ist nicht von „Wertgegenständen“, wie z.B. teurem, echten Goldschmuck, die Rede, sondern es handelt sich um alltägliche Dinge, deren Wert einzig und allein emotionaler Natur ist und damit nur für den Besitzer Bedeutung hat. Dazu gehören z.B. die kaputte Puppe der Mutter oder Omas Handtücher. Diese Gegenstände, welche an sich ersetzbar sind, haben einen Wert, weil sie die Erinnerungen an Personen oder Ereignisse manifestieren. Es sind Souvenirs (fr. „Erinnerungsstücke“) des Alltags. Gegenstände, die zum Teil noch immer für ihre ursprüngliche Aufgabe in Anspruch genommen werden (z.B. Kochtöpfe), gehören genauso dazu wie museale Stücke (das gute Porzellan), welche in Ehren gehalten und nicht (mehr) benutzt werden.

    Um die Teilnahme auch denjenigen zu ermöglichen die nicht persönlich an dem Projekt teilnehmen können oder deren Gegenstand nicht mehr existiert, gibt es die Möglichkeit per Email teilzunehmen und Phantomzeichnungen anzufertigen. Dazu bitte ich das folgende zu beachten:

    Frage-Liste
    1. Um welchen Gegenstand handelt es sich?
    2. Wann haben Sie diesen Gegenstand erhalten?
    3. Können Sie sich noch erinnern von wem Sie diesen Gegenstand erhalten haben und/oder zu welchem Anlass?
    4. Warum ist Ihnen dieser spezielle Gegenstand so wichtig?
    5. Benutzen Sie den Gegenstand noch immer?
    6. Wie würden Sie sich fühlen wenn der Gegenstand verloren geht?
    7. Wenn der Gegenstand viel Geld wert wäre, würden Sie ihn verkaufen?
    8. Könnten Sie sich vorstellen den Gegenstand weiterzugeben/ zu vererben?

    Photo des Gegenstandes
    Diejenigen die keine Möglichkeit haben persönlich an dem Projekt teilzunehmen, aber trotzdem mitmachen möchten bitte ich mir zusammen mit den beantworteten Fragen ein Foto des Gegenstandes zu schicken.
    Bitte schicken sie ein Foto des Gegenstandes vor einem weißen Hintergrund. Sie können einfach vor einer weißen Wand photographieren, oder den Gegenstand auf ein Blatt Papier legen.

    Für alle Gegenstände die nicht mehr existieren fertige ich gerne „Phantomzeichnungen“ an. Dafür benötige ich aber so exakte Beschreibungen wie möglich, inklusive des ungefähren Jahres in dem der Gegenstand in den Besitz kam, Größe, Farbe, Alter etc.

    Hängung im Raum
    Der Raum im ehemaligen Verwaltungsgebäude des Kinderheimes in welchem die Arbeiten aufgehängt werden sollen, steht noch nicht fest. Theoretisch kann jeder Teilnehmer an dem Projekt den Platz für seine Arbeiten in dem Raum vor Ort selber festlegen.
    Wer aber das Gebäude nicht betreten kann, aber trotzdem an dem Projekt teilnehmen möchte, den bitte zu beschreiben wo die Arbeiten ungefähr hängen sollten. Antworten können nur nach Gefühl gegeben werden, also sollte man nicht zu viel darüber nachdenken.
    rechte Wand
    linke Wand
    beim Fenster
    bei der Tür
    möglichst hoch
    möglichst tief
    auf Augenhöhe
    auf dem Fußboden
    egal

    z.B.:
    Die Arbeit sollte möglichst hoch an der rechten Wand nahe dem Fenster hängen.
    Die Arbeit soll auf dem Fußboden mitten im Raum liegen.

    Präsentation
    Antworten und Fotos oder Phantomzeichnungen werden auf DIN A4 ausgedruckt, auf Karton geklebt und im Raum aufgehängt. Die Ausstellung ist am 20 Juni. Die Fotos sollen nur den Gegenstand zeigen.
    Die Teilnehmer bleiben anonym, außer der einzelne Teilnehmer möchte es anders!!!

    Der Einsendeschluss für alle die Phantombilder benötigen ist der 23.05.2015.
    Bei denjenigen die Fotos schicken der 30.05.2015.

    Email an: thinius.design@gmail.com Betreff: Emotionales Gepäck

  45. Aktuell hat auch noch Christine Reisen ihr Projekt vorgestellt. Ich selbst habe ihr Projekt im Forum mit “Glücksmomente” betitelt.
    Sie schreibt: “Was mich nun sehr interessieren würde wären die kleinen Glücksmomente in ihrer Kindheit. Ich meine nicht diese offensichtlichen Glücksmomente wie der eigene Schulabschluss etc., sondern die flüchtigen Momente wie z.B. eine leckere Tasse Kakao mit einer Prise Zimt, ein Stück warmen Apfelkuchen, der Duft einer bestimmten Blume, dass bunte Laub im Herbst etc.”

    Also immer schön auf dem Laufenden bleiben, die Einsendedaten beachten – die ich blau und groß als Letztes in den jeweiligen Eintrag geschrieben habe – und den Mut haben mitzumachen.

    Gruß
    Monika

  46. Normaler Weise brauch man keinen Presseausweis, um journalistisch tätig zu werden. So ein Presseausweis kann hilfreicht sein, aber alles kann / darf man damit nicht. Es wird nur nach aussen hin so hingestellt.

    Der Presseausweis alleine wird auch nicht auf jeder Veranstaltung akzeptiert, wenn es z. B. um Konzerte geht. Kommt halt ganz auf den Veranstalter an. Der http://www.dv-p.org/, stellt auch nur an Leute die Ausweise aus, die nicht hauptberuflich im Jounalismus tätig sind, bzw., den Beruf nicht erlernt haben. Was aber nicht heißen soll, das derjenige nicht seriös arbeitet. Aus diesem Grund; Wo wäre denn das Problem, sich ein Standbein im Journalismus zu schaffen, um sich dort zu betätigen, wenn man auch ohne die Ausbidung gute und seriöse Arbeit leistet.

    Ob Herr Schuhmacher nun ein Hochstapler ist, kann ich nicht beurteilen, aber der gesamte Verband nervt mit seiner Angeberrei. Haben die ihre HP jetzt aus Protest geschlosssen, weil die ein Impressum führen müssen, was sie nicht wollen? Sind das noch kleine KInder dort oder wirklich unseriös? Die sollten in dem Verband bei der Wahrheit bleiben. Ich habe kein Interesse mehr, meine Zeit mit solchen unsinnigen Verhaltensweisen dieser Leute zu verschwenden

  47. Hallo,
    war von 1966 – 1969 in Köln Sülz.. ( Haus Ursula, Scwester Clara A. ) Habe sowohl mit den Schwestern wie auch mit dem geistliche die gleichen Erfahrungen gemacht. Würde mich über eine Rückmeldung unter Stichwort Sülz freuen.

  48. (Kommentar von Werner Küpper, O-Ton)
    Das Buch gefällt mir sehr gut,wenn nochmal gedruckt werden sollte,meldet Euch bitte ,ich habe noch Fotos gefunden aus der Schülergrppe und des Lehrlingsheim,wo wri damals 1968 nach Schwammenau gefahren sind.

    Unter anderen mit Schlern und lehrlinge des lehrlingsheimes,u.a. Herr kellner,Herr rehbach,herr Gibson,auch alles als Gruppenfoto,Sowie Herr Reehbach mit seinen Kindern.

    mit freundlichen Grüssen

    Werner Küpper ( Ehemaliger)

    • War von 1974-1987,im Kinderheim Köln Sülz.Erst in Gruppe Molitor,dann in Gruppe Brodka später im Lehrlingsheim.Das Buch besitze ich seit ca 3 Jahren.Mit einer Widmung von Frau Wiebe,frühere Klassenlehrerin.Da kommen immer wieder alte Erinnerungen hoch.

  49. Hallo Mo,

    ich habe sehr lange mit Erich wegen dieser Aktion vom Herrn Schumacher gesprochen. Wir haben uns aus dieser Aktion heraus gehalten. Auch habe ich persönlich mit Herrn Koch und mit dem Pressechef des Erzbistum gesprochen, dass ich an dieser Aktion, wie sie Herr Schumacher angekündigt hat, nicht teilnmehmen werde. Was ich aber an dem Wochenende gemacht hatte war, ich habe mit Erich ein Interview geführt und der Stadtanzeiger hatte mit mir selber ein Interview geführt. Ferner habe ich noch einige Filmaufnahmen und Zeitzeugen zu dem Dokumentarfilm “Eine ganz normale Kindheit” aufgenommen. Der Film wird im Rahmen einer Ausstellung in Berlin Anfang des nächsten Jahres durch u.a. der Anlaufstelle ehemaliger Heimkinder vorgestellt. Es. wird das Kölner Waisenhaus/Kinderheim Köln Sülz aus den Jahren 1951 bis 1969 vorgestellt, sowie ein Ostdeutsches kath. Kinderheim aus Ostberlin und das städtische Kinderheim in Halle. LG Peter

  50. Das Problem ist, das niemand sich die Mühe bei der Kölner Stadtverwaltung gemacht hat, diesen Herrn Schumacher zu überprüfen. Einen Presseausweis den Herr Schumacher hat kann man bei http://www.dv-p.org/ für 38 Euro Jahresgebühr käuflich erwerben und wenn dann mit einem Schlagwort Heimkinderverband kommt öffnet dann bei gewissen Leuten auch im Kölner Bistum und der Stadt Köln alle Türen.

    Übrigens hier ein sehr interessanter Artikel zum Presseausweise: Ich-darf-alles-Karte? Presseausweise: Ich-darf-alles-Karte? http://medienresonanzanalyse.wordpress.com/2012/09/06/presseausweise-ich-darf-alles-karte/

    Man muss sich einfach mal nur Zeit nehmen (dauert oft nicht mehr als eine halbe Stunde) um geistige Hochstapler und Wichtigtuer erkennen zu können.

    Herrn Koch und Frau Selters haben leider auch nur auf Anordnung gehandelt. Sie waren an der ganzen Situation vollkommen unschuldig.

    Weil die Stadt Köln inklusive der Bürgermeister entweder zu faul oder auch zu feige war, hat man dies einfach nach unten weitergeleitet. So sind nun mal Politiker. Kassieren ein viel zu hohes Gehalt aber zu faul dafür Ihren Job richtig zu machen.

    Eigentlich auch nur alles geistige Hochstapler und Wichtigtuer. Wahrscheinlich hatte deswegen auch Herr Schumacher auch so leichtes Spiel. Gleich und Gleich gesellt sich gern.

    Nach dem Motto. Hey wir schweben auf der gleichen Wellenlänge. Dann sind Sie sind bei uns jederzeit herzlich willkommen.

  51. Auch ich habe bis heute nicht verstanden, was denn WIR Falsches gesagt oder geschrieben haben sollen, das dazu hätte führen können, dass die “Stadtverwaltung” den Herren eine so schnelle Audienz verschaffte, unter Ausschluss der Öffentlichkeit!?
    War/ist es denn nicht so, dass der Heimkinderverband und Herr Schumacher Falschaussagen/Lügen verbreiteten – und nicht wir?!

  52. Noch ein paar Anmerkungen von mir:
    Bei dem Besuch dieser drei Herren sollte nicht unerwähnt bleiben das Neben Herr Johann Schumacher noch Herr Johann Lambert Beckers vom Heimkinderverband anwesend war. Herr Beckers ist den anwesenden Ex – Heimkindern durch sein aggressives Auftreten sehr Unangenehm aufgefallen.

    Herr Beckers unterlies es nicht zu drohen und sogar einen unserer Ex-Heimkinder nach dem dieser sich vor Herr Beckers stellte um Ihm klar zu machen das Drohungen nicht erwünscht sind, Pfefferspray zu benutzen!

    Erstaunt hat mich auch, Das Frau Li Selter und Herr Rolf Koch den drei Herren eine Bühne bei KidS geschaffen haben. Mit welchen Argumenten die drei Herren einen Termin bei KidS bekommen haben, bleibt mir schleierhaft.

    Nach dieser Aktion der drei Herren, hat Herr Schumacher sich entschuldigt und auch prompt seine Artikel entfernt. Seine Anfrage im unserem Forum sich zu Äußern habe ich über Mo verneinen lassen und statt dessen auf unseren neuen Block hingewiesen. Herr Schumacher hatte dann aber nichts besseres zu tuen als Mo`s Mail in Facebook https://www.facebook.com/johannes.schumacher.35?fref=ts zu posten. Briefgeheimnis scheint bei Herrn Schumacher noch nicht angekommen zu sein.