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Jun 08

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FEKS – Herzlichen Dank!

Guten Tag alle zusammen,

oder besser guten Tag an die, die sich auf diese Seite verirren und lesen was wir hier schreiben.

Ich habe mir seit einiger Zeit Gedanken darüber gemacht wie ich dem FEKS dafür danken kann, dass er sich so ins Zeug legt, um für uns Ehemalige einen Erinnerungsort zu schaffen.

Besonders fiel mir das wieder mal auf am Tag des guten Lebens in Sülz auf.
Die Arbeit des FEKS hatte sich gelohnt – der Stand war gut besucht. (Was dann von den Interessierten übrig bleibt steht auf einem anderen Blatt.)

Birgit machte sich auch Gedanken darüber und bedankte sich beim anwesenden Vorstand herzlich mit Spende und Handschlag. Auch Ute zeigte ihre Anerkennung durch eine Spende.

Nun, ich habe dann zu Hause überlegt, was ich denn besonderes machen könnte.
Und wie ich Kathy dann schrieb, so teil ich euch das auch hier mal einfach mit:
Ich habe nicht viel Geld, kann also außer meinem Vereinsbeitrag nichts geben..
Ich bin im Moment gesundheitlich gehandicapt, kann daher also nicht immer körperlich dabei sein.
Mein Ofen ist aus dem letzen Jahrhundert – oder eher dem Vorletzten 🙂 – so dass es mit Kuchen oder sonstigem Gebackenem auch nicht ganz einfach ist.

Also hab ich mich hingesetzt und mich mit Worten bedankt: Einem Gedicht auf Kölsch.

Das zeige ich euch nun hier, um euch mal die Antwort von Kathy darauf zu zeigen.
Denn sie ist wirklich sehr schön – und motiviert euch evtl.dazu, doch noch aktiv beim FEKS mitzumachen.

Wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn noch mehr Ehemalige dabei wären!

In diesem Sinne tschüss.
mo

 

ps: dat ding süht su us, weil ich dat als dubbelkaat enjeschmisse han. tex links un räächs in d’r medd.

Download (PDF, 46KB)

 

 

 

 

 

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3 Kommentare

  1. Birgit

    Liebe Mo,
    das hast du richtig, richtig gut gemacht. Und die Idee, das Gedicht in kölsch zu verfassen ist klasse.

    Liebe Grüße
    Birgit

    1. Monika
      Monika

      Liebe Birgit,
      herzlichen Dank für das schöne Lob!

  2. Monika
    Monika

    Und hier nun die Antwort von Kathy:
    “Liebe Monika,
    vielen lieben Dank für dieses schöne Gedicht.
    Ich muss mich zwar als Nicht-Kölnerin ein bisschen anstrengen, aber ich hab doch alles verstanden.
    (EINWURF MEINERSEITS: Ich hab dann später noch die Übersetzung dazu geliefert)
    Ich finde, wir sollten das Gedicht ruhig unter allen Mitgliedern auch per Mail verteilen. Bist du damit einverstanden?

    Zum Inhalt: Du bist doch wie wir engagiert im Verein und machst ganz viel dafür, dass wir irgendwann die Erinnerungsorte auch einrichten können. Dein Dank gebührt auch dir selbst, denn nur wenn alle etwas beitragen, kann es uns auch gelingen. Klar, gibt es welche, die mehr machen, wie Harald oder ich, und andere, die sich nur wenig einbringen. Aber ich hoffe, dass wir noch mehr aktive Mitglieder werden, so dass sich die Arbeit auf mehrere Schultern verteilt.
    Und besonders wichtig wäre es, wenn noch mehr Ehemalige sich dazu entschließen könnten.

    Du schreibst, dass wir das alles machen, obwohl wir nichts davon hätten und wir auch gar nicht betroffen sind. Und grade deshalb wäre es gut, wir könnten noch mehr Ehemalige motivieren.
    Wir sind ja keine Stellvertreter, die glauben, sie wüssten, was die Ehemaligen brauchen.
    Wir, die nicht im Kinderheim waren, haben ja ganz unterschiedliche Motivationen, warum wir in dem Verein sind.

    Bei mir kommt ganz viel Motivation aus dem Mitgefühl und der Empathie heraus, die ich euch Ehemaligen entgegenbringen. Egal wen ich kennengelernt und gesprochen habe, glaube ich, dass wir euch im Nachhinein mit den Erinnerungsorten zeigen können, wie sehr wir euch wertschätzen und das wir an eurem Schicksal Anteil nehmen. Eben das, was euch früher immer verwehrt wurde. Deshalb geht es mir nicht darum, möglichst skandalöse Missbrauchsfälle oder Misshandlungen zu dokumentieren, sondern einfach eurer Geschichte eine Platz in unserem Quartier, Veedel, Stadt und Gesellschaft zu geben. Davon habe ich als Mensch etwas, weil mir andere Menschen wichtig sind und vor allem Kinder. Hätte man damals schon ein anderes Bewusstsein gegenüber Kindern gehabt, hätten heute nicht so viele Erwachsene Probleme in ihrem Leben – und da meine ich nicht nur Heimkinder. Und ich finde, dass wir auch heute noch nicht Kindern den Stellenwert in unserer Gesellschaft einräumen, den sie eigentlich haben.

    Ich bin sehr froh, dass du unser Engagement annimmst und mit uns gemeinsam das Ziel Erinnerungsorte verfolgst. Das sagt mir, dass wir den richtigen Weg gefunden haben, mit den Ehemaligen zusammen diese Erinnerungsorte einzurichten. Vielen, vielen Dank!

    Liebe Grüße
    Kathy

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