Am 06.05.2017 haben sich 19 Menschen (Ehemalige + Rolf Koch, FEKS-Mitglieder, Anwohner und später noch Kay von Keitz) unter der Moderation/Leitung von Anja Ohliger und Ulrich Beckefeld auf unserem ehemaligen Heimglände vor der Kirche zusammengefunden, um prägende Leitworte zu Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu finden, welche in die Findlinge eingraviert werden sollen.

Ich schätze mal wir haben die Aufgabe ganz gut bewältig und können sagen, wenn dann die Findlinge mit Inschrift im Quartier stehen: “Wir haben das uns Mögliche getan, um unser Vermächtnis (im Namen aller Ehemaligen) zu hinterlassen!”

Hier könnt ihr sehen wie es aussah:

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Samstag den 06.05.2017, findet von 14:00 bis 17:00 Uhr auf dem Heinz-Mohnen-Platz (dem Platz vor der Kirche) ein Workshop statt. (Bei schlechtem Wetter im Gemeinschaftsraum von Anwohnern.)
Die Ergebnisse des Workshops sollen später als Grundlage für die Entwicklung der Inschriften des Erinnerungsortes “Sülzer Findlinge” dienen.

Die Details könnt ihr/können Sie hier nachlesen:

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Wir, der FEKS, die Organisatoren des Workshops (osa) und ich, hoffen auf rege Beteiligung aus den Reihen der Ehemaligen.
Auch ehemalige Erzieher/innen sind willkommen. Und die Sülzer Nachbarschaft ist auch eingeladen.
Die, die nicht persönlich dabei sein können, haben die Möglichkeit mir per Mail ihre Ideen zu senden, die ich dann zum Workshop mitnehme.

Anmeldeschluss: 30.04.2017 (an die im PDF angegebene Mailadresse).

Und hier gibt es auch Details zu sehen: Zu den Findlingen selber, wo sie herkommen, wie sie aussehen könnten und wo sie plaziert werden. Und auch noch eine Info zum Segen-und-Fluch-Spruch, der voraussichtlich mit zum Gesamtobjekt “Erinnerungsorte Kinderheim Köln-Sülz” gehören wird.

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Hallo ihr Ehemaligen da draußen, vor welchem Gerät auch immer,
Mitglieder FEKS, Freunde und Förderer,

es folgt eine Bröschüre, hier im PDF-Format, über die Wettbewerbsergebnisse für den Erinnerungsort Kinderheim Köln-Sülz.

Die Gewinner lauten Anja Ohliger und Ulrich Beckefeld (osa – office for subversive architecture) mit ihrem Projekt „Sülzer Findlinge“.

Die Gewinnerprojekt-PDF ist die kleinere Erste, mit 7 MB.
Und es gibt noch eine weitere PDF mit den Projekten aller anderen Wettbewerbsteilnehmer.
Das ist dann die zweite, mit 21 MB.
(Ich musste die Original-PDF, in der alle zusammen gezeigt wurden, auf zwei PDF’s aufteilen.)

Sehenswert und Gewinnerwert sind sie alle! Ich hoffe, euch werden die “Findlinge” auch zusagen.

Gruß,

mo

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Der Start der Online-Spendenaktion für unser Projekt “Erinnerungsorte Kinderheim Köln-Sülz” hat am ersten Spendentag ein phantastisches Ergebnis gebracht!

Insgesamt sind am 7. Juli von Freunden und Förderern 2.500 Euro gespendet worden! Dazu sagen wir ganz herzlichen Dank an allen Spendern.

Die Aktion geht weiter

Bitte spendet weiter und werbt für unser Projekt bei euren Freunden, Bekannten und auf Facebook. Jede noch so kleine Spende hilft uns. Selbstverständlich kann jeder auch anonym auf der Seite “Gut für Köln und Bonn” auf unser Projekt spenden. Hier einige Ideen zum Geldsammeln.

Macht doch mal mit der ganzen Familie Gesellschaftsspiele und spielt um kleine Geldbeträge.

Misstet Euren Kleiderschrank aus oder  schaut in den Keller was Ihr alles nicht mehr braucht und verkauft es auf den Trödelmarkt.

Der Erlös könnt Ihr dann an uns spenden.

Sie können direkt über diesen grünen Spendenbutton für unser Projekt “Wir schaffen Erinnerungsorte für das ehemals größte Kinderheim in Europa” spenden. Als Zahlungsmethoden werden Bankeinzug, Kreditkarten, PayPal und giropay akzeptiert.

Hier kommen Sie direkt zu unserer Spendenaktion. Weitere Informationen zu unserer Spendenaktion erhalten Sie hier.
Jetzt Spenden! Das Spendenformular ist ein kostenfreier Service von betterplace.org.

Kunst_kirche

Bild: Anna Chulkova, freischaffende Künstlerin Köln

Mit Kunst Erinnerungsorte darzustellen haben die Studentinnen, Studenten und freischaffenden Künstler ein beindruckendes Ergebnis geschaffen. Die gestern eröffnete Ausstellung im alten Aufnahme- und Verwaltungsgebäude des ehemaligen Städtischen Kinderheimes Köln Sülz füllte sich noch einmal mit zahlreichen Besuchern, bevor das Gebäude endgültig kernsaniert wird. Dank der GWG Genossenschaft konnten alle leerstehende Räume mit Ideen und Kunst gefüllt werden.

Selten konnte man sich noch einmal intensiv mit Leuten unterhalten und die dargestellte Kunst als Gedankenaustausch nutzen. Damit dürfte zu Recht von einen einmaligen Event gesprochen werden.

Die Studentinnen und Studenten haben nach gründlicher Vorbereitung zum Thema “Erinnerungsorte Kinderheim Sülz” Kunstprojekte geschaffen, die auch mir neue Betrachtungsweisen verschafften.

Erstaunt hat mich doch bei allen Kunstteilnehmer/innen ihre Entdeckung von Gegenständen, die lose im Gebäude rum lagen (Lampenfassungen, Türklinken, Haken etc), oder Häuserwinkeln (Fallrohre mit Widerhaken z.B.), die selbst mir erst jetzt aufgefallen sind. Mit nahezu allen Entdeckungen konnten die Künstler etwas anfangen. So liegt in einem Raum eine sehr große Baumwurzel (Aussage einer Ehemaligen: Jeder Baum der auf dem alten Heimgelände gefällt wurde ist auch ein verlorenes Kind!). Auch der allseits bekannte Spruch am Ursulahaus wurde künstlerisch verarbeitet.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 24.06.2015 und ich kann nur jedem einen Besuch empfehlen.

 

 

 

Das Kunstprojekt Erinnerungsorte ist bald fertig und der Termin für die Ausstellung der Kunstwerke steht fest. Hier, was Kathy Ziegler vom FEKS schreibt:

Liebe Vereinsmitglieder,

endlich ist es soweit!
Der Vorstand freut sich, euch zur Ausstellungseröffnung am 20. Juni um 11 einladen zu können.

Gezeigt werden die Konzepte, die die Studenten der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft und der Hochschule für Bildende Künste Saar während der beiden Workshops und in Hochschulseminaren entwickelt haben.

Die Ausstellung wird auch am Sonntag, den 21. Juni, von 11 bis 17 Uhr und vom 22. bis 24. Juni jeweils von 16 bis 19 Uhr geöffnet sein.

Bitte leitet die Einladung weiter an eure Freunde und Bekannte, Interessierte, Kollegen oder auch besondere Kontakte innerhalb Kölns, Institutionen, Vereine oder Stadtprominenz.

Wir hoffen euch alle am 20. Juni zur Eröffnung begrüßen zu können.

Herzlichst
Kathy Ziegler

Nur wo genau das Ganze auf unserem ehemaligen Heimgelände stattfinden soll weiß ich noch nicht.
Doch sobald Kathy es mir mitteilt, gebe ich euch natürlich sofort weiter, wo ihr die Kunstwerke sehen könnt.

Mal sehen, was die Damen und Herren Künstler so geschaffen haben.

Viel Spaß bei der Ausstellung.
mo

 

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Guten Tag alle zusammen,

oder besser guten Tag an die, die sich auf diese Seite verirren und lesen was wir hier schreiben.

Ich habe mir seit einiger Zeit Gedanken darüber gemacht wie ich dem FEKS dafür danken kann, dass er sich so ins Zeug legt, um für uns Ehemalige einen Erinnerungsort zu schaffen.

Besonders fiel mir das wieder mal auf am Tag des guten Lebens in Sülz auf.
Die Arbeit des FEKS hatte sich gelohnt – der Stand war gut besucht. (Was dann von den Interessierten übrig bleibt steht auf einem anderen Blatt.)

Birgit machte sich auch Gedanken darüber und bedankte sich beim anwesenden Vorstand herzlich mit Spende und Handschlag. Auch Ute zeigte ihre Anerkennung durch eine Spende.

Nun, ich habe dann zu Hause überlegt, was ich denn besonderes machen könnte.
Und wie ich Kathy dann schrieb, so teil ich euch das auch hier mal einfach mit:
Ich habe nicht viel Geld, kann also außer meinem Vereinsbeitrag nichts geben..
Ich bin im Moment gesundheitlich gehandicapt, kann daher also nicht immer körperlich dabei sein.
Mein Ofen ist aus dem letzen Jahrhundert – oder eher dem Vorletzten 🙂 – so dass es mit Kuchen oder sonstigem Gebackenem auch nicht ganz einfach ist.

Also hab ich mich hingesetzt und mich mit Worten bedankt: Einem Gedicht auf Kölsch.

Das zeige ich euch nun hier, um euch mal die Antwort von Kathy darauf zu zeigen.
Denn sie ist wirklich sehr schön – und motiviert euch evtl.dazu, doch noch aktiv beim FEKS mitzumachen.

Wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn noch mehr Ehemalige dabei wären!

In diesem Sinne tschüss.
mo

 

ps: dat ding süht su us, weil ich dat als dubbelkaat enjeschmisse han. tex links un räächs in d’r medd.

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Hallo ihr da draußen vor den Höllenmaschinen,

in meinem Fall der Rechner, in den meisten eurer Fälle wohl das Superhandy. 😉

Ihr habt nun, möglicherweise zum letzten Mal, noch mal die Gelegenheit euch in die Gestaltung des Erinnerungsortes/der Erinnerungsorte mit einzubringen.

Wie schon im Forum gepostet wurde, waren an diesem Wochenende Kunststudenten der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter und der Hochschule der Bildenden Künste in Saar auf unserem ehemaligen Heimgelände zu Gast. Sie konnten sich alle Tafeln der Ausstellung ansehen und mit 5 von uns (den Fünfen die an dem Tag anwesend waren) über ihre Heimzeit sprechen.

(leider nur ein schlechtes bild von klaus)

Leider nur ein schlechtes Bild von Klaus

Leider ein noch Schlechters von Karin

Leider ein noch Schlechters von Karin

Die Kunststudenten haben interessante Ideen bezgl. der Umsetzung des/der Erinnerungsorte/s.

Da ist z.B. Hannah Bielecki, die ihre Idee auch schon im Forum vorgestellt hat:
Sie möchte unseren Erinnerungen einen Raum in Form von Portraits geben. Ihr könnt für ihr Projekt selbst entscheiden, in welchem Alter ihr porträtiert werden möchtet. Wichtig ist allerdings, dass ihr auf dem Bild, welches ihr sendet, gut zu erkennen seid.
Und ein paar Worte zur Stimmung und Lebenslage des Bildes wären ganz sicher sehr hilfreich – aber bitte keine Romane. 🙂
Bei dieser Art von Arbeit können auch die Ehemaligen mitmachen, die nicht vor Ort leben und/oder nicht zu bestimmten Terminen anwesend sein können.

Und dann ist da z.B. Anna Thinius (die ihre Idee wohl selbst noch hier vorstellen wird, zu der ich aber – wenn ich denn schon mal dran bin – jetzt auch direkt was zum Besten gebe):
Sie nennt ihr Projekt “Emotional Baggage”. Sie schreibt: “Der Begriff “Emotional Baggage”, zu Deutsch “Emotionales Gepäck”, ist eine Metapher für starke, meist belastende Emotionen und Erinnerungen, welche wir mit uns herumtragen.” Das konkrete Werk wird sich zusammensetzen aus je einem Foto des Objektes und einem Interview.

von links nach rechts Peter H., Nikolaus V. Monika H.

Von links nach rechts Peter H., Nikolaus V. Monika H.

Auf Nachfrage eines Ehemaligen und meinerseits, ob denn auch Jemand bei dem Projekt mitmachen könnte der sich zwar genau an einen Gegenstand erinnern kann, der Gegenstand jedoch nicht mehr vorhanden ist, kam diese Antwort: “Für alle Dinge die es nur noch in der Erinnerung gibt, kann ich versuchen nach Beschreibung der Teilnehmer Phantomzeichnungen zu erstellen. Diese können anstelle der Fotos von existierenden Gegenständen ausgestellt werden.” Auch bei dieser Art von Arbeit können somit vielleicht Ehemalige mitmachen, die nicht vor Ort leben und/oder nicht zu bestimmten Terminen anwesend sein können.

Ich hoffe sehr, dass uns auch noch mehr Kunststudenten ihr Projekt hier vorstellen werden, denn es waren sicher lauter helle Köpfe vor Ort, die uns mit ungewöhnlichen umsetzbaren tollen Ideen zu unserem/n Erinnerungsort/en verhelfen wollen. Die Arbeiten werden, voraussichtlich, am 20. Juni in der Kirche ausgestellt.

Und ich hoffe auch sehr, dass sich vielleicht doch noch welche von uns Ehemaligen am Gesamtprojekt beteiligen.

Es regnet heute, also raus aus den Sitzen und rann an die Suche nach einem brauchbaren Bild oder nach einer irgendwo gelagerten/versteckten wichtigen Erinnerung. (ein dank an die liebe ute, für die beiden links)

http://www.report-k.de/Panorama/Koeln-Panorama/Ehemaliges-Kinderheim-Koeln-Suelz-Projekt-fuer-Erinnerungsort-43436

http://www.ksta.de/lindenthal/heinz-mohnen-platz-in-suelz-dem-viertel-fehlt-noch-der-mittelpunkt,15187510,30481800.html