Hallo,
den Artikel finde ich sehr lesenswert.
http://chrismon.evangelisch.de/artikel/2011/auf-mich-wartet-doch-keiner-13261
Gruß
Koch
Andere Schilderungen
ewt , Köln, Montag, 23.01.2012, 16:22 (vor 4820 Tagen) @ Koch
Ich habe den Bericht mit Interesse gelesen.Beim zweiten lesen fiel mir auf, das ich diese Gedanken nie hatte.Bin ich eine große Ausnahme oder hab ich das Dilemma nicht erkannt.Wenn es das zweite ist Maß ich sagen ich erkenne das Dilemma heute noch immer nicht.Ich bin und war ein glückliches Heimkind.Vielleicht trifft hier auch die Regel in Kraft "Ausnahmen bestätigen die Regel".
In diesem Sinne
Ralf
dieser artikel hat auch mich ein wenig ans nachdenken gebracht. und ich muss sagen
- auch wenn ich nicht so empfand, als ob ich für meine erzieher/innen arbeit war und mich tatsächlich angenommen und sogar geliebt gefühlt habe -,
dass ich sicher auch etwas konkurenz und buhlerei wahrgenommen habe.
und aufmerksamkeit erregte wohl jedes kind auf seine/ihre art. die einen eben durch lügengeschichten, die anderen vllt. durch hervorheben ihrer talente wie z.b. sportlichkeit oder redegewandheit. oder aber auch durch opositionelles verhalten, um wenigstens negativ aufzufallen – womit sie dann auch aufmerksamkeit bekamen.
meiner meinung nach kommt es allerdings in familien mit mehreren kindern auch fast immer zu ähnlichen konkurenzkämpfen.
fazit für mich persönlich: wie schon des öfteren erwähnt hatte ich, fast ausnahmslos, richtig glück mit meinen erzieher/innen.
--
Langzeitstudentin der Toleranz!

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Christoferuß , Freiburg in Breisgau, Dienstag, 21.02.2012, 13:04 (vor 4791 Tagen) @ Koch
-Auch ich habe den bericht,zweimal aufmerksam gelesen,und mußte feststellen das ich die gleichen symtome habe,die in den Bericht beschrieben sind.
-anstatt mir zu zeigen wie man lernt,hat mann mich in die ecke gesetzt an einem Katzentisch! so nante man das früher wenn mann sich nicht in der Gruppe fügte.
und ließ mich alleine stundenlang an den Schulaufgaben rumdocktern.und als die Erzieherin merkte,das ich mit meinen aufgaben nicht zu ihr kam,rufte sie mich zu ihr und wollte wissen was ich da so lange da treiben würde?warum brauche ich den solange vür diese weniegen aufgaben.
Ich als kleiner idoz konnte nicht verstehen warum die Erzieherin mir nicht helfen wollte.Und so habe ich bis heute schwierigkeiten mich zu öffnen so wie ich bin.
das erstmal zu diesem Thema.LG Georg.
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Metz1805, Samstag, 03.11.2012, 13:28 (vor 4535 Tagen) @ Christoferuß
Hier muß ich ganz entschieden Einspruch legen. Was damals in den 50er und 60er Jahren in den Heimen, auch in dem Kinderheim Köln Sülz, Kann man NICHT VERGESSEN UND VERGEBEN: Da sind Kinder für ihr ganzes Leben gezeichnet worden.
Und ich könnte es auch nich, selbst wenn ich es wollte. Hier trägt die Katholische Kirche die veranwortung. Und die müßen auch da zu stehen
Lg Uwe