Das Kunstprojekt Erinnerungsorte ist bald fertig und der Termin für die Ausstellung der Kunstwerke steht fest. Hier, was Kathy Ziegler vom FEKS schreibt:

Liebe Vereinsmitglieder,

endlich ist es soweit!
Der Vorstand freut sich, euch zur Ausstellungseröffnung am 20. Juni um 11 einladen zu können.

Gezeigt werden die Konzepte, die die Studenten der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft und der Hochschule für Bildende Künste Saar während der beiden Workshops und in Hochschulseminaren entwickelt haben.

Die Ausstellung wird auch am Sonntag, den 21. Juni, von 11 bis 17 Uhr und vom 22. bis 24. Juni jeweils von 16 bis 19 Uhr geöffnet sein.

Bitte leitet die Einladung weiter an eure Freunde und Bekannte, Interessierte, Kollegen oder auch besondere Kontakte innerhalb Kölns, Institutionen, Vereine oder Stadtprominenz.

Wir hoffen euch alle am 20. Juni zur Eröffnung begrüßen zu können.

Herzlichst
Kathy Ziegler

Nur wo genau das Ganze auf unserem ehemaligen Heimgelände stattfinden soll weiß ich noch nicht.
Doch sobald Kathy es mir mitteilt, gebe ich euch natürlich sofort weiter, wo ihr die Kunstwerke sehen könnt.

Mal sehen, was die Damen und Herren Künstler so geschaffen haben.

Viel Spaß bei der Ausstellung.
mo

 

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Guten Tag alle zusammen,

oder besser guten Tag an die, die sich auf diese Seite verirren und lesen was wir hier schreiben.

Ich habe mir seit einiger Zeit Gedanken darüber gemacht wie ich dem FEKS dafür danken kann, dass er sich so ins Zeug legt, um für uns Ehemalige einen Erinnerungsort zu schaffen.

Besonders fiel mir das wieder mal auf am Tag des guten Lebens in Sülz auf.
Die Arbeit des FEKS hatte sich gelohnt – der Stand war gut besucht. (Was dann von den Interessierten übrig bleibt steht auf einem anderen Blatt.)

Birgit machte sich auch Gedanken darüber und bedankte sich beim anwesenden Vorstand herzlich mit Spende und Handschlag. Auch Ute zeigte ihre Anerkennung durch eine Spende.

Nun, ich habe dann zu Hause überlegt, was ich denn besonderes machen könnte.
Und wie ich Kathy dann schrieb, so teil ich euch das auch hier mal einfach mit:
Ich habe nicht viel Geld, kann also außer meinem Vereinsbeitrag nichts geben..
Ich bin im Moment gesundheitlich gehandicapt, kann daher also nicht immer körperlich dabei sein.
Mein Ofen ist aus dem letzen Jahrhundert – oder eher dem Vorletzten 🙂 – so dass es mit Kuchen oder sonstigem Gebackenem auch nicht ganz einfach ist.

Also hab ich mich hingesetzt und mich mit Worten bedankt: Einem Gedicht auf Kölsch.

Das zeige ich euch nun hier, um euch mal die Antwort von Kathy darauf zu zeigen.
Denn sie ist wirklich sehr schön – und motiviert euch evtl.dazu, doch noch aktiv beim FEKS mitzumachen.

Wir würden uns wirklich sehr freuen, wenn noch mehr Ehemalige dabei wären!

In diesem Sinne tschüss.
mo

 

ps: dat ding süht su us, weil ich dat als dubbelkaat enjeschmisse han. tex links un räächs in d’r medd.

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Der FEKS stellt sich am Tag des guten Lebens in Sülz vor und wirbt dort auch für neue Mitglieder.

Heute habe ich eine Mail von Kathy Ziegler bekommen, in welcher sie schrieb:

Unser Standort ist die Berrenrather Str. 348 vor der Waschbox,
Nummer F13, wir gehören zur Gruppe Freiraum. Beginn ist 11 Uhr, Ende 20
Uhr. Wer den Stand besuchen möchte, ist herzlich willkommen.
Wer noch beim Auf- und Abbau, sowie tagsüber helfen möchte, meldet sich
bitte bis zum 18. Mai bei mir. Schön wäre, wenn wir eine Gruppe von
Ehemaligen Heimbewohner oder auch Mitarbeitern zusammenbekommen, die ein paar Führungen auf dem Gelände anbieten könnten.

Hier das Programm für den Sülzer Tag des guten Lebens am 31.05.2015, auch zum downloaden:

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Ich hoffe, es werden einige von euch Frau Zieglers Aufruf nachkommen.

Bis dann in Sülz!

 

Hallo ihr da draußen vor den Höllenmaschinen,

in meinem Fall der Rechner, in den meisten eurer Fälle wohl das Superhandy. 😉

Ihr habt nun, möglicherweise zum letzten Mal, noch mal die Gelegenheit euch in die Gestaltung des Erinnerungsortes/der Erinnerungsorte mit einzubringen.

Wie schon im Forum gepostet wurde, waren an diesem Wochenende Kunststudenten der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter und der Hochschule der Bildenden Künste in Saar auf unserem ehemaligen Heimgelände zu Gast. Sie konnten sich alle Tafeln der Ausstellung ansehen und mit 5 von uns (den Fünfen die an dem Tag anwesend waren) über ihre Heimzeit sprechen.

(leider nur ein schlechtes bild von klaus)

Leider nur ein schlechtes Bild von Klaus

Leider ein noch Schlechters von Karin

Leider ein noch Schlechters von Karin

Die Kunststudenten haben interessante Ideen bezgl. der Umsetzung des/der Erinnerungsorte/s.

Da ist z.B. Hannah Bielecki, die ihre Idee auch schon im Forum vorgestellt hat:
Sie möchte unseren Erinnerungen einen Raum in Form von Portraits geben. Ihr könnt für ihr Projekt selbst entscheiden, in welchem Alter ihr porträtiert werden möchtet. Wichtig ist allerdings, dass ihr auf dem Bild, welches ihr sendet, gut zu erkennen seid.
Und ein paar Worte zur Stimmung und Lebenslage des Bildes wären ganz sicher sehr hilfreich – aber bitte keine Romane. 🙂
Bei dieser Art von Arbeit können auch die Ehemaligen mitmachen, die nicht vor Ort leben und/oder nicht zu bestimmten Terminen anwesend sein können.

Und dann ist da z.B. Anna Thinius (die ihre Idee wohl selbst noch hier vorstellen wird, zu der ich aber – wenn ich denn schon mal dran bin – jetzt auch direkt was zum Besten gebe):
Sie nennt ihr Projekt “Emotional Baggage”. Sie schreibt: “Der Begriff “Emotional Baggage”, zu Deutsch “Emotionales Gepäck”, ist eine Metapher für starke, meist belastende Emotionen und Erinnerungen, welche wir mit uns herumtragen.” Das konkrete Werk wird sich zusammensetzen aus je einem Foto des Objektes und einem Interview.

von links nach rechts Peter H., Nikolaus V. Monika H.

Von links nach rechts Peter H., Nikolaus V. Monika H.

Auf Nachfrage eines Ehemaligen und meinerseits, ob denn auch Jemand bei dem Projekt mitmachen könnte der sich zwar genau an einen Gegenstand erinnern kann, der Gegenstand jedoch nicht mehr vorhanden ist, kam diese Antwort: “Für alle Dinge die es nur noch in der Erinnerung gibt, kann ich versuchen nach Beschreibung der Teilnehmer Phantomzeichnungen zu erstellen. Diese können anstelle der Fotos von existierenden Gegenständen ausgestellt werden.” Auch bei dieser Art von Arbeit können somit vielleicht Ehemalige mitmachen, die nicht vor Ort leben und/oder nicht zu bestimmten Terminen anwesend sein können.

Ich hoffe sehr, dass uns auch noch mehr Kunststudenten ihr Projekt hier vorstellen werden, denn es waren sicher lauter helle Köpfe vor Ort, die uns mit ungewöhnlichen umsetzbaren tollen Ideen zu unserem/n Erinnerungsort/en verhelfen wollen. Die Arbeiten werden, voraussichtlich, am 20. Juni in der Kirche ausgestellt.

Und ich hoffe auch sehr, dass sich vielleicht doch noch welche von uns Ehemaligen am Gesamtprojekt beteiligen.

Es regnet heute, also raus aus den Sitzen und rann an die Suche nach einem brauchbaren Bild oder nach einer irgendwo gelagerten/versteckten wichtigen Erinnerung. (ein dank an die liebe ute, für die beiden links)

http://www.report-k.de/Panorama/Koeln-Panorama/Ehemaliges-Kinderheim-Koeln-Suelz-Projekt-fuer-Erinnerungsort-43436

http://www.ksta.de/lindenthal/heinz-mohnen-platz-in-suelz-dem-viertel-fehlt-noch-der-mittelpunkt,15187510,30481800.html

Wie es aussieht, haben wir (habe ich) Herrn Schumacher die Blume des Vertrauens wohl zu voreilig überreicht. Oder um es mit seinen Worten zu sagen: Versprochen und gebrochen!

Kaum verschwand ein Artikel mit Lügen über das Kinderheim Köln-Sülz aus dem Internet, tauchte ein Neuer auf:
Auch hier sind wieder Aussagen zu lesen wie “22.500 Opfer hat das Kinderheim zu beklagen.” und “Das “KidS” steht in der Nachfolge des schlimmsten und größten Kinderheimes in Europa.”.

Müssen wir uns jetzt gründlich die Hände waschen, in welche er uns drei Ex-Sülzern am 21.08.2014 versprochen hatte, alle Texte unter Einbezug von ehemaligen richtigzustellen?
Er schrieb mir (O-Ton):

Es wird einen völlig neuen Artikel geben in dem Erich Scheuch und andere Ehemalige in Sülz zu Wort kommen sollen. Auch rege ich ein Treffen in Köln mit den Ehemaligen an.

Obendrauf hat dieser Herr auch noch eine komplette Mail von mir an ihn in Facebook veröffentlicht. Natürlich ohne mein Einverständnis.
Er wollte gerne im Forum mitmischen, doch ich verwies ihn mit diesen Zeilen

Guten Tag Herr Schumacher, das Forum ist nur für ehemalige Heimkinder aus Sülz und für Menschen die dort gearbeitet haben. Sie können sich aber gerne auf der Hauptseite von Kinderheim Köln-Sülz anmelden und dort dann auch Beiträge kommentieren, somit also auch zu Texten Stellung nehmen, die Sie oder den Heimkinderverband angehen. Hier der Link zur Hauptseite: http://www.kinderheim-koeln-suelz.de/
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihr Angebot, den Artikel unter Einbezug von Ex-Sülzern neu zu schreiben. Mit freundlichem Gruß Monika Huth

auf die neue “öffentliche” Hauptseite von Kinderheim Köln-Sülz. Das passte ihm scheinbar nicht.

Er hat also nicht nur keine Ahnung von korrekter Recherche, sondern hat wohl auch noch keine Urteile über das Veröffentlichen von Emails gelesen!

Na, das lässt ja Vorfreude aufkommen! Warten wir mal ab, was da sonst noch so von Herrn Schumacher und dem Heimkinderverband kommt.

Es grüßt euch eure “freie Journalistin” mo 🙂

 

 

 

Am Vormittag des 21. August 2014 trafen sich, auf “Wunsch” der Stadtverwaltung, Herr Schumacher nebst Vertretern des Heimkinderverbandes mit Rolf Koch und Frau Selters im KidS zum einem Gespräch. Thema des Gepräches: Klärung darüber, was in einem bestimmen Artikel von Johannes Schumacher der Wahrheit entspricht – und was nicht.

Herr Schumacher hatte geschrieben, dass im Kinderheim Köln Sülz 22.500 Kinder und Jugendliche entweder “systematisch ermordet oder nach dem Kriege durch schwer belastete Nazi-Erzieher gequält” wurden.
Ebenso stand im Artikel zu lesen, dass das KInderheim Köln-Sülz das Schlimmste in ganz Europa gewesen sein sollte.
Und noch stand dort zu lesen, dass ein Förderverein Initiator und Autor der Chronik “Vom Kölner Waisenhaus zu Ki d S Geschichte(n) des Sülzer Kinderheims 1917-2012” sei.

Ehemalige Sülzer Kinderheimkinder, allen voran Erich, regten sich über diesen Artikel sehr auf und protestierten gegen diese Behauptungen und distanzierten sich von allen Aussagen des Hrn. Schumacher und des Heimkinderverbandes, auf Facebook und in unserem Forum

Nach ca. 45 Minuten Gespräch hinter verschlossener Tür – also ohne die an dem Morgen anwesenden Ex-Sülzer – kam Rolf Koch aus dem Raum auf uns Wartende zu und sagte uns, dass die Sache geklärt worden sei. Herr Schumacher habe versprochen die Falschaussagen richtig zu stellen.

Wir hatten dann noch ein paar Minuten um mit Herrn Schumacher einige Worte zu wechseln. Dies lief alles gut und stressfrei ab. Zum Schluss entschuldigte sich Herr Schumacher für seine Fehler und versprach uns anwesenden Ex-Sülzer in die Hand, die Texte zu korrigieren.

Das werden wir Herrn Schumacher erst einmal so glauben müssen. In der Hoffnung dass er sein Wort hält. Heute, 22.08.2014, zumindest, war der besagte Artikel weder auf der Seite von News4Press noch in Facebook zu finden.

Und mit ihrem ersten Blog grüßt euch – bis zum nächsten Mal – eure freie Journalistin mo 😉