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Geschichte, Motivation und Aktivitäten

Warum der Förderverein Erinnerungsorte Kinderheim Köln-Sülz e.V. (FEKS) gegründet wurde

Im Sommer 2013 wurde der Neubau von KidS, der städtischen Einrichtung zur Aufnahme und Betreuung Kölner Kinder und Jugendlicher ohne erziehungsberechtigte Eltern, am Aachener Weiher eröffnet. Dabei trafen sich zum ersten Mal ehemalige Heimbewohner und deren Betreuer mit Bewohnern des auf dem Gelände des alten Kinderheims entstehenden neuen Wohnquartiers. Es folgten weitere Treffen, in denen die Neubewohner die tiefe Betroffenheit der ehemaligen Heimbewohner erfuhren, die mit dem Abriss des großen Kinderheimkomplexes Orte, Gegenstände und Bezugspunkte ihrer meist nicht einfachen Kindheit verloren hatten.
Unter Ermutigung von KidS beschlossen Alt- und Neubürger im Herbst 2013, sich gemeinsam in einem Förderverein für das Entstehen von Orten der Erinnerung an das Kinderheim Köln-Sülz einzusetzen.
In 2014 wurde der Förderverein vom Finanzamt Köln als gemeinnützig anerkannt. Grundlage dazu ist seine satzungsgemäße Zielsetzung, Kunst und Kultur im Stadtbereich von Köln-Sülz „durch Konzipierung und Herstellung von Erinnerungsorten bzw. Denkmalen zu fördern, die an die ehemaligen Kinderheim-Anlage in Köln-Sülz und ihre stadtkulturelle Bedeutung erinnern“.
Konkretes Ziel des gemeinnützigen Vereins, der inzwischen ca. 40 Mitglieder hat, ist es nun, durch die Einrichtung von Erinnerungsorten die Geschichte des Kinderheims wach zu halten und den ehemaligen Heimbewohnern einen Ort zu geben, an dem sie zu ihren Wurzeln zurückkehren können. Erinnert werden soll aber auch an die Bedeutung des Kinderheims für die Stadtentwicklung Kölns und die Menschen in Sülz.

Die Bedeutung des städtischen Waisenhauses / Kinderheims für Stadt und Menschen in Köln

In der Kölner Altstadt gab es seit dem 16.Jahrhundert ein städtisches Waisenhaus. Als dies Anfang des 20.Jahrhunderts zu beengt wurde, beschloss der Stadtrat 1914 den Neubau einer größeren Gesamtanlage in der Gemarkung Kriel, die damals noch zwischen Landwirtschaft und Sandgruben weitgehend bebauungsfrei war und außerhalb der Sülz-Klettenberger Siedlungsgrenzen lag. Das 28.000 qm große Grundstück ließ eine Nutzung mit Gebäuden, Sport- und Gartenflächen zu. Das neue Waisenhaus wurde 1914-1917 am Standort Sülzgürtel gebaut, der damals noch eine bebauungsfreie Planstraße war. Im Waisenhaus am Sülzgürtel wurden bis zu 1000 Kinder aus Stadt und Region zusammengeführt.
Andere Heime, wie die am Sülzer Wochenmarkt / Auerbachplatz beheimateten jüdischen und evangelischen Kinderheime, wurden zwischen 1. und 2. Weltkrieg aufgelöst. 1923 wurden die Kirche und der darunter liegende Versammlungssaal eingeweiht – zwei „Infrastrukturen“ von jahrzehntelang großer Bedeutung für den Stadtbezirk.
Der Gesamtkomplex, von Gebäuden und Außenmauern klar begrenzt, entwickelte sich zu einem Quartier mit Eigenleben: mit Wohn- und Arbeitsstätten, Wäscherei, Gärten, Lehrwerkstatt, Schwimmbad, Kirche usw. (Mehr dazu in: „Vom Kölner Waisenhaus zu Kids – Geschichte des Sülzer Kinderheims 1917-2012“, Stadt Köln, 2013). Parallel entwickelten sich im Umfeld neue urbane Quartiere in Sülz und Klettenberg mit guter öffentlicher Infrastruktur (Schulen, Parks, Straßenbahnen) sowie Geschäftszentren usw., die sich bei traditionellen wie bei neuen Mittelschichtbewohnern großer Beliebtheit erfreuten. Die beiden eng verflochtenen Stadtteile Sülz-Klettenberg weisen heute eine Bevölkerungszahl von fast 50.000 auf.
Im direkten Umfeld des Sülzgürtel gab es bis zu seiner Schließung auf Befehl der NDSAP 1934 das „Israelitische Kindertages- und Jugendheim“ in der Blankenheimer Str.55; nach der Zwangsübernahme durch die Stadt wurde das modern und weiträumig genutzte Gelände am Auerbachplatz, auf dem inzwischen ein Neubau mit Altenheim und Eigentumswohnungen steht, als „Städtisches Waisenhaus II“ betrieben. Nach dem Kriegsende wurde das unzerstört gebliebene Waisenhaus II von der jüdischen Gemeinde als Flüchtlingsheim und erste Anlaufstelle für aus den Konzentrationslagern zurückkehrende Juden genutzt (ausführlicher E. Wirdeier und Th. Deres in: „Vom Kölner Waisenhaus zu Kids“, 2013, S. 109-115).
Im 2.Weltkrieg wurden Kirche und Teilgebäude zerstört. Den Wiederaufbau der Kirche leiteten Dominikus Böhm und sein Sohn Gottfried Böhm. Sie schufen aus dem vielfarbigen Kriegsschutt einen wunderbaren Kirchenraum, von außen durch das Mosaik vom „Guten Hirten“ und den vielen Schäfchen (Wandskulpturen) geprägt, im Innenraum durch fast 50 runde Fenster, die in farbigen Glasscheiben singende Kinderköpfe zeigen.
In den letzten Jahrzehnten haben sich das Kinderheim selbst und auch das Areal zur Nachbarschaft hin und für gemeinsame Aktivitäten geöffnet. Noch heute sind im Stadtbereich viele Bewohner anzutreffen, die im Kinderheim gearbeitet haben, getauft wurden, sozio-kulturelle und politische Veranstaltungen besucht haben. Sie alle und natürlich in erster Linie die noch im Heim Wohnenden und Arbeitenden, die die baulichen Defizite der alten Häuser und die reformpädagogischen Ansprüche moderner Jugendpädagogik gut kannten, traf dennoch der Abrissbeschluss des Kölner Stadtrats 2006 und der darauf zügig begonnene Prozess des Abrisses des Heims und der Neubebauung des Gesamtareals ganz existentiell.

Abriss des Waisenhauses und Aufbau eines neuen Wohnquartiers – Verlusterfahrungen der „Ehemaligen“ und Aufbruch bei den Neubewohnern

Auf dem Areal des nun ehemaligen Kinderheims sollen nach dem Willen des Rates der Stadt Köln durch innovatives Bauen und die Beteiligung von Baugemeinschaften sowie gewerblicher Privatinvestoren ca. 300 Wohnungen sowie Flächen für Büros und Einkaufen entstehen. Den von der Stadt ausgeschriebenen städtebaulichen Wettbewerb gewann Architekt Thomas Luczak, Köln. Sein Entwurf sah einen zentralen Quartiersplatz hinter der Kirche, die Beibehaltung des Kirchvorplatzes am Sülzgürtel, zwei breite autofreie Verbindungswege vom Sülzgürtel zum Beethovenpark und acht Neubaublocks sowie die Sanierung und Ergänzung der denkmalgeschützten Kirche und mit ihr verbundener Nachbarbauten vor. Dieses Konzept ist inzwischen realisiert – bis auf die noch im Bau befindlichen Blocks entlang des Sülzgürtels.
Ebenso ist die Neuordnung der Wohngruppen von KidS und ihre dezentrale Unterbringung im Stadtgebiet erfolgt (Näheres dazu enthält die Dokumentation der Stadt Köln von 2013).
Parallel haben sich ehemalige Heimbewohner ein Internetforum und einen regelmäßigen Austausch über sie bewegende Fragen aus Vergangenheit und Gegenwart geschaffen (http://www.kinderheim-koeln-suelz.de/?page_id=12).
Viele Neubewohner und Ehemalige beschäftigt das abrupte Ende des alten Kinderheimkomplexes und auch der stadtkulturelle Bruch durch die schnelle Neubesiedlung der Fläche und die neue Architektur, und viele Bewohner in Sülz-Klettenberg vermissen die sozio-kulturellen Aktivitäten und die dafür offenen Räumlichkeiten im alten Kinderheim und seiner Kirche.

Erinnerung an das ehemalige Kinderheim und Vergewisserung im neuen Wohnquartier: die Initiative für Erinnerungsorte

Das Kinderheim am Sülzgürtel war zeitweise eines der größten in Europa und in der Phase zwischen den Weltkriegen auch eine moderne Einrichtung. Insgesamt lebten im Heim von 1917 bis 2010 ca. 22.500 Kinder, die hier sehr unterschiedliche, gute wie schlimme Erfahrungen machen mussten. Einige der „Ehemaligen“, die sich jetzt an den Diskussionen im Förderverein Erinnerungsorte beteiligen, sind noch deutlich traumatisiert und gehen sehr vorsichtig an die Idee neuer Erinnerungsorte heran. Für andere „Ehemalige“ bedeutete ihr Aufwachsen im Kinderheim Schutz vor weit ungünstigeren (häuslichen) Erfahrungen und die Chance zum Heranwachsen mit Erfahrungen von Gruppenleben, Schule und Ausbildung.
Das ehemalige Kinderheim Köln-Sülz ist auch ein Ort, der an die Mitwirkung des von den Nationalsozialisten eingesetzten Heimleiters Tillmann an der Planung der Euthanasieverbrechen erinnert. Er war parallel zu seinem Heimleiterberuf in Berlin mit der Organisation der Deportation befasst. Vor dem ehemaligen Haupteingang des Sülzer Kinderheims erinnern drei Stolpersteine an Einzelschicksale aus dieser Zeit.
Vielen Heimkindern half ab den 1970er Jahren der Wandel der Kinder- und Jugendpädagogik vom autoritär-beschützenden Leitbild zu demokratischen Erziehungs- und Bildungszielen. Die Heimbewohner wie viele der bereits aushäusigen Ehemaligen erlebten die Einebnung und Umnutzung ihrer alten Heimat als Verlust, der an keinem Ort reflektiert und bedacht werden konnte und kann. Einige von ihnen haben auch Mitteilungsbedürfnisse, die Eingang gefunden haben in Zeitungsberichte und in einen besonders eindrucksvollen Wandspruch, den einer der Ehemaligen in der Abrisszeit auf die Außenwand eines Kinderheimgebäudes kurz vor seinem Abriss schrieb:

1914 – 2009 Segen und Fluch.

Meinen Dank den Aufrichtigen,

den Schützenden und den Liebenden!

Den Anderen das Jüngste Gericht

und die Gnade der Gedemütigten

und Zerbrochenen. Für uns Selbst

Mut und Frieden.

Dieser Spruch bewegt auch viele Neubewohner bereits seit der Bauphase der Neubauten. Der Satz ist eine wesentliche Grundlage der Motivation und der Aktivitäten des Fördervereins Erinnerungsorte. Viele Neubewohner fühlen sich gegenüber den Ehemaligen und dem Stadtbezirk verpflichtet, das Erinnern und Bewahren auch inmitten der Neubaustrukturen zu organisieren, sichtbar zu machen und dafür Erinnerungsorte zu schaffen. Aus dem Abriss heraus stellten sie „Fundstücke“ aus dem alten Kinderheim sicher, die zur Gestaltung der Erinnerungsorte beitragen sollen.
Im Förderverein wurden auch Ideen für die Verwendung alter Gebrauchsgegenstände aus dem Kinderheim (wie z.B. alte Kinderbettchen, Wandmosaik) und der Tafeln und Modelle der großen Ausstellung über die fast hundertjährige Geschichte des Kinderheims am Sülzgürtel anlässlich der Eröffnung der neuen Hauptstelle von KidS entwickelt. Einige dieser Ideen könnten im Freiraum, an konkreten Orten oder Wegen der Erinnerung umgesetzt werden (outdoor-Projekte), andere könnten in die Neubauplanung der Sülzer Wohnungsbaugesellschaft GWG am Sülzgürtel eingebracht werden (indoor-Projekte). Eine Skizze aus einer Broschüre des Fördervereins 2014 greift die Idee des Verbindungsweges entlang mehrerer Erinnerungsorte auf.
Die Diskussionen im Verein zeigten bald, dass die große Bereitschaft der Mitglieder nicht das fehlende Fachwissen ersetzen kann, das für die Entwicklung, Planung und Kalkulation konkreter Projekte erforderlich ist. Deshalb begab sich der Verein, nicht zuletzt auch mit Unterstützung des zuständigen Stadtbezirksparlaments, der Bezirksvertretung Lindenthal, auf die Suche nach Partnern für Inspiration und Kooperation.

Semesterprojekt der Alanus Hochschule für Kunst und Gestaltung im ehemaligen Kinderheim im Frühjahr 2015

Im Frühjahr 2015 konnte der Förderverein mit Unterstützung eines wichtigen Eigentümers im Quartier, zu dessen Grundstück die von Dominikus Böhm und seinem Sohn Gottfried nach dem 2.Weltkrieg neugebaute Kirche zur Heiligen Familie und deren ebenfalls denkmalgeschützte Bauumgebung gehören, die Alanus Hochschule für Kunst und Gestaltung für ein interdisziplinäres Semesterprojekt in den noch vor der Sanierung stehenden Altbauten gewinnen.
Anfang 2015 nahm der Verein Kontakt zu der Alanus Hochschule auf, da diese Hochschule interdisziplinär an Fragen der künstlerischen Gestaltung von Themen in öffentlichen sozialen Räumen arbeitet. Ergebnis war zum Sommersemester 2015 ein Projekt mit Studierenden dieser drei Fachbereiche in den noch nicht sanierten Gebäuden des alten Kinderheims und seines Kindergartens durchzuführen. Ab dann hatte der Fördervereinsvorstand nicht nur mit den drei Professoren, sondern auch mit ca. 35 Studierenden zu tun, die vor Ort die Thematik und räumlichen Situationen erkundeten.
In zwei Workshops an verlängerten Wochenenden im April und Mai sowie einem Abschlusstreffen zur Vorbereitung der Ausstellung der mehr als 50 erarbeiteten Werke kam es zu vielen Gesprächen über Vergangenheit und aktuelles Verarbeiten des Erlebten, vor allem mit ehemaligen Heimbewohnern und Mitarbeitern des Kinderheims. Besonders erfreulich war auch, dass der Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft GWG, auf deren Grundstück die Sanierungs- und Neubauarbeiten nach einem engen Zeitplan angelaufen waren, seine Zustimmung dazu gab, dass die Studierenden ein altes Kinderheimgebäude unmittelbar vor seinem Abriss und das alte Verwaltungsgebäude von KidS für die Erarbeitung ihrer Projektideen nutzten konnten.
Die Berichte von Heimbewohnern nahmen uns mit bis in die Zeit des letzten Weltkrieges, der zeitweisen Auslagerung der Heimbewohner, und in die Kontroversen um ehemalige Erziehungspraktiken im Heim. Zeitweise sah es so aus, als ob die Wucht der Erinnerungsberichte die Studierenden so stark beeindruckten, dass sie sich nicht in der Kürze des Semesterprojekts in der Lage sehen würden, Projektideen für die gewünschten Erinnerungsorte zu entwickeln.
Umso größer war dann das Erstaunen im Förderverein und in der Öffentlichkeit, als die Ausstellung im Juni 2015 mit über 50 Exponaten eröffnet werden konnte. Das Leben und Arbeiten der Alanus-Studierenden und ihrer Professoren gab den Mitgliedern des Fördervereins und der Bezirksvertretung Lindenthal neuen Mut zur Weiterverfolgung der Vereinsziele.
Der Förderverein beteiligte sich im Mai 2015 am (autofreien) „Tag des guten Lebens“, der in ganz Sülz mit Schwerpunkt Berrenrather Straße/Sülzburgstraße ausgerichtet wurde. Unser Stand mit Kinderbettchen, Tafeln und Infomaterial fand großes Interesse und Zustimmung bei den Passanten. Gleichfalls konnte auf die Vereinsaktivitäten hingewiesen werden, als im Juni eine Eventagentur ein Musikfest im Kirchsaal der Kapelle zur Heiligen Familie durchführte, bei dem Sülz- Klettenberger Musiker einen sehr erfolgreichen ersten Nutzungsversuch der entwidmeten Böhm’schen Kirche starteten. Beide Events, der erste „Tag des guten Lebens“ in Sülz und der musikalische „Erster Sülzer Heimatabend“, fanden großen Anklang bei Presse und Bevölkerung.
Die Vernissage zur Ausstellung nach Ende des Alanus-Semesterprojekts füllte das Treppenhaus des alten Verwaltungsgebäudes des Kinderheims und war ein wunderbarer Abschluss der Zusammenarbeit des Fördervereins mit den Studierendengruppen. Die Ausstellung wurde vier Tage lang stark besucht und beförderte das Denken und Reden über Sinn und Möglichkeiten der Gestaltung von Erinnerungsorten nachdrücklich. – Über die Ausstellung wurde die Broschüre “Erinnerungsorte” erstellt (136 Seiten), in der alle Exponate der Kunstausstellung dokumentiert und beschrieben sind. Die Dokumentation kann gegen Zusendung eines frankierten und adressierten Freiumschlags (Porto 1,45 €, Größe DINA4) bezogen werden. Anfragen mit dem Betreff “Alanus-Dokumentation” bitte an: nc-wieselge@netcologne.de.

Wettbewerb zur Realisierung der “Erinnerungsorte” in 2017

Der weitere Weg zur Realisierung der Ziele unseres Fördervereins führte uns in die Diskussion, das Erfahrene zu vertiefen und uns über mögliche konkrete Gestaltungen der Erinnerungsorte nochmals neu zu verständigen. Hierzu gab es im November 2015 einen Workshop, der unter der Leitung von Kay vom Keitz stand (Vorsitzender des Kunstbeirats der Stadt Köln). Die Beteiligten waren sich einig, dass für einige Realisierungsalternativen die Mitwirkung von Künstlern und Planern mit Gestaltungserfahrungen von Objekten im öffentlichen Raum beigezogen werden soll.
Im September 2016 wurde ein Wettbewerb gestartet (Details siehe Kapitel “Ziele”). Nach Vorlage der Ergebnisse und in Kenntnis der dann auszulotenden „Rahmenbedingungen“ (Objektentwürfe, Kostenkalkulationen, Genehmigungsfähigkeit, Finanzierungsbedingungen) wird der Förderverein in die Realisierungsphase eintreten. Parallel muss FEKS die Finanzierungsmöglichkeiten für die nächsten Schritte ausloten. Das gesamte Vorgehen sehn wir also in einem dreiphasigen Verfahren:
  • Phase 1: Etablierung des Fördervereins, Einwerbung öffentlicher Unterstützung , Sammlung von Ideen und Konzepten, insbesondere durch das Semesterprojekt der Alanus-Hochschule für Kunst und Gestaltung in Kooperation mit der HBK Saar. Diese Phase ist im November 2015 und mit dieser Dokumentation abgeschlossen.
  • Phase 2: Auslobung eines beschränkten Wettbewerbs zur Findung von Entwurfsplanungen und Klärung der Rahmenbedingungen für Objektrealisierungen, incl. der Finanzierung. Unterstützung dieser Phase ebenfalls durch K. von Keitz, Vertreter der Stadtteilöffentlichkeit und der Stadt. Zeitlich sehen wir diese Phase in 2016.
  • Phase 3: Realisierung von einem oder mehreren Erinnerungsorten im Quartier ehemaliges Kinderheim, möglichst in Kooperation mit der Stadt und Grundstückseigentümern, insbesondere der Sülzer Wohnungsbaugenossenschaft GWG, im Jahr 2017 (Details unter: Unser Ziel).

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